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Die Wacker Chemie AG informiert

Erfolgreiche Sanierung der Altlast im Werk Burghausen kommt voran

Brunnenbeprobung
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Seit mehr als 20 Jahren werden im unteren Verlauf des Alzkanals sowie in den nachfolgenden Gewässern Salzach, Inn und Donau die HCBD-Werte überwacht.

Mit hohem technologischen und finanziellen Aufwand arbeitet WACKER am Standort Burghausen an der Sanierung der Altlast, die in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts im Zuge der längst eingestellten Produktion von chlorierten Kohlenwasserstoffen in den Boden des Werks gelangt war.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Burghausen - Kohlenwasserstoffen in den Boden des Werks gelangt war. 1989 wurden die ersten Sanierungsanlagen in Betrieb genommen, 1998 folgte eine großtechnische Tunnelbohrung unterhalb der alten Deponie als Teil einer flächendeckenden Bodenluftabsaugung, die rund 98 Prozent der Sanierungsleistung beiträgt. Seit 2001 wird in Abstimmung mit den zuständigen Behörden für tiefer liegende Schichten zusätzlich eine leistungsfähige Grundwassersanierungsanlage betrieben und weiterentwickelt.

Beim amtlichen Monitoring wurden im Jahr 2000 Hexachlorbutadien (HCBD) Rückstände in Fischen aus dem Unterlauf des Alzkanals nachgewiesen, die auf diese Bodenbelastung unterhalb des Werkes zurückzuführen sind. Da die ermittelten HCBD Werte über der zulässigen Höchstmenge lagen, dürfen Fische mit erhöhter Belastung aus den betroffenen Abschnitten flussabwärts des Alzkanals seither nicht mehr gewerbsmäßig in den Verkehr gebracht werden. In Abstimmung mit den beteiligten Behörden sowie den Fischereiberechtigten etablierte die Wacker Chemie ab 2001 ein jährliches Fischmonitoring durch einen Sachverständigen, um die Belastungssituation und die Auswirkungen der Sanierung eng zu verfolgen.

Die Ergebnisse für 2021 wiesen nun bei Fischen aus der Salzach unterhalb der Alzkanalmündung weiterhin HCBD Gehalte über der zulässigen Höchstmenge aus. Wie schon in den Vorjahren wurden die höchsten Werte bei den Aalen gemessen, was sich auch in die weiter flussabwärts gelegenen Abschnitte fortsetzte. Fe ttärmere Fischarten wiesen dagegen deutlich geringere Konzentrationen auf und liegen bereits im Inn weit unter der zulässigen Höchstmenge. Der langjährige statistische Trend zu einer weiterhin sinkenden Belastung setzte sich fort. Darüber hinaus bestätigte n die Ergebnisse für die Donau, dass dort alle untersuchten Fische inzwischen sicher unterhalb der zulässigen Höchstmenge liegen. Damit entfällt dort nun das Verbot des gewerbsmäßigen Inverkehrbringens auch für die bislang noch betroffenen Aale. Für Fische aus dem Alzkanalunterwasser und der Salzach unterhalb der Alzkanalmündung besteht dieses Verbot dagegen unverändert weiter. Dies gilt auch für Aale aus dem Inn nach der Mündung der Salzach. Die Einschränkungen beziehen sich rein auf das gewerbliche Inverkehrbringen von Fischen. Die Vereins und sonstige Hobbyfischerei ist nicht betroffen.

Vor diesem Hintergrund erklärt der Umweltbeauftragte der Wacker Chemie, Dr. Andreas Moser: „Die seit über 30 Jahren entschlossen vorangetriebenen Sanierungsmaßnahmen zeigen, dass WACKER die Verantwortung für die Altlasten früherer Jahre übernommen hat. Dafür wenden wir weiterhin erhebliche Mittel auf. Auch wenn wir noch nicht am Ziel angekommen sind, setzen wir auf eine konsequente Fortführung dieser langjährigen Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und der betroffenen Fischerei und erwarten in den kommenden Jahren eine weitere Reduzierung der HCBD Werte.“

Pressemeldung der WACKER Chemie AG

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