Unterkunftssuche in Burghausen

Asyl: Eine Turnhalle ist aus dem Rennen

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Burghausen - Stadt und Landkreis suchen gemeinsam nach einer Übergangslösung zur Asylunterbringung. Eine der Turnhallen wird allmählich zum Favoriten.

In Burghausen entsteht eine Unterkunft für etwa 180 Asylbewerber - wird aber wohl erst Anfang 2016 fertig. Als Übergangslösung waren vier Alternativen gehandelt worden, darunter auch die Turnhallen der Maria-Ward-Schule und des TV 1868. Wie Bürgermeister Hans Steindl in der Stadtratssitzung am Mittwochnachmittag bekanntgab, habe ihm Landrat Erwin Schneider in einem Schreiben mitgeteilt, dass die Turnhalle der Maria-Ward-Schule seiner Meinung nach nicht geeignet sei.

Traglufthalle wäre relativ teuer

Damit wird immer wahrscheinlicher, dass übergangsweise die Turnhalle des TV 1868 herangezogen werden muss. Einem Bericht des Alt-Neuöttinger Anzeigers zufolge muss der Landkreis seine Notaufnahmekapazität für Flüchtlinge verdoppeln - und Landrat Schneider habe dabei am ehesten die Turnhalle des TV 1868 im Kopf, so der Alt-Neuöttinger Anzeiger.

Während die Burghauser Messehalle vom Tisch ist, bleibt die Errichtung einer Traglufthalle theoretisch eine Alternative. Grundsätzlich lobte Steindl im Stadtrat die Qualität solcher Konstruktionen, verwies zugleich aber auf die hohen Kosten von 300.000 bis 400.000 Euro für ein dreiviertel Jahr.

Steindl zufolge könnte der Landkreis bis Jahresende 300 bis 400 Asylbewerber zusätzlich bekommen. Der Landkreis habe aber derzeit nur Plätze für 120 Menschen in Aussicht. Entsprechend wichtig ist die Suche nach Unterkünften. "Das ist für uns im Moment Aufgabensektor Nummer eins", betonte Steindl.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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