Wirtschaftsstandort Burghausen

Eine Batteriefabrik im Chemiedreieck?

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Burghauesn - Wächst das Chemiedreieck um eine Batteriefabrik? Das Potential und die Infrastruktur sind vorhanden - davon ist die Politik überzeugt: 

Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch, schon jetzt sind auf den Straßen immer mehr E-Autos und E-Bikes unterwegs. Daher steigt der Bedarf an Hochleistungsakkus. Auf diesen Trend wolle nun der Bürgermeister von Burghausen, Hans Steindl reagieren undeine Batteriefabrik im Chemiedreieck ansiedeln, berichtet heimatzeitung.de. 

Auch der vergangenen Sitzung des Kreistages habe Steindl noch einmal bekräftigt, dass entsprechende Grundstücke bereit stünden, so die Zeitung weiter. Gleichzeitig böten die ansässigen Unternehmen viele Anknüpfungspunkte, heißt es weiter. 

Und die örtlichen Firmem begrüßend die Idee. Aufgrund der vorhanden Erschließung des Areals des Chemiedreiecks, böte Burghausen viele "Vorteile für eine Zellfertigung von Lithium-Ionen-Batterien gegenüber anderen Standorten", zitiert heimatzeitung.de Klaus Millrath, Sprecher der Firma Wacker. 

Europäische Batterieproduktion in Burghausen?

Auch der Landtagsabgeordnete Günter Knoblauch macht sich schon seit längerer Zeit für eine Batteriefabrik in Burghausen stark. „Das Bayerische Chemiedreieck ist als Standort für eine europäische Batteriezellenfertigung prädestiniert“, sagt der Heimatabgeordnete Günther Knoblauch (SPD). Er sei deshalb schon mit der Industrie vor Ort sowie mit Vertretern der Europäischen Union im Gespräch, schreibt er in einer Pressemeldung

Außerdem müssten dann die deutschen Autohersteller ihre Batterien nicht mehr im Ausland kaufen. Gut 30 Prozent des Wertes eines E-Fahrzeuges machten die Batterien aus, so der Abgeordnete weiter. Genau diesen Wert würden die Deutschen somit der Konkurrenz aus Asien überlassen. 

Knoblauch sieht daher für Burghausen die große Chance, für eine europäische Herstellung der Batteriezellen.Die Kostenvorteile bei der Versorgung mit Rohstoffen, der Logistik und der Produktion könnten im Chemiedreieck umgesetzt werden, so der SPD-Politiker weiter. 

kil

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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