Stadt setzt Aktion im Herbst fort

Eichenhain erinnert an verdiente Persönlichkeiten

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Die ersten Eichen wurden im Frühjahr 2019 gepflanzt und entwickeln sich prächtig.

Burghausen - Die Stadt Burghausen hat im letzten Jahr mit der Pflanzung eines Eichenhains in Raitenhaslach begonnen, ab der sich bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben.

Aufgrund des großen Interesses der Bevölkerung konnten bis her nicht alle Pflanzwünsche berücksichtigt werden, weshalb im Herbst dieses Jahres eine Fortsetzung der Pflanzaktion vorgesehen ist. Doch nicht nur die heimische Bevölkerung hat dort Eichen gepflanzt, auch die Stadt Burghausen selbst hat zur Erinnerung an verdiente Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eine Reihe von Bäumen pflanzen lassen.


Diese erinnern an so herausragende bereits verstorbene Schauspielerinnen und Schauspieler wie Hannelore Elsner, die vor einem Jahr verstorben ist und in Burghausen auch ihre letzte Ruhestätte gefunden hat, oder an den als Tatort-Kommissar Flemming bekannt gewordenen Martin Lüttge, der viele Jahre den Theaterhof Prießenthal geleitet und auch für eine Neuinszenierung der Meier- Helmbrecht-Spiele auf der Burghauser Burg verantwortlich gezeichnet hat.

„Ganz besonders freut es mich, dass wir im letzten Herbst zwei Personen mit einer Pflanzung ehren konnten, die sich gerade für Raitenhaslach ganz besonders verdient gemacht haben“, führt Erster Bürgermeister Hans Steindl aus, „wir haben dort sowohl für den früheren Präsidenten der TU München, Prof. em. Dr. Wolfgang A. Herrmann als auch den Kanzler der TU, Herrn Albert Berger, die sich beide weit über das normale Maß hinaus für die Revitalisierung der Klosteranlage und den gesamten Ortsteil Raitenhaslach eingesetzt haben, einen Baum gesetzt.


Wir werden demnächst auch noch einen weiteren Baum zu Ehren des Leiters der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann pflanzen“, freut sich das scheidende Stadtoberhaupt. Für die Pflanzaktion im Herbst können sich Interessenten bei Sarah Freudlsperger im Umweltamt der Stadt Burghausen telefonisch (08677/887-304) oder per Mail (sarah.freudlsperger@burghausen.de) anmelden, wobei für die 50 bis 60 Bäume das „Windhund-Prinzip“ gilt. Möglich ist nur einen Baum pro Anmeldung, damit möglichst viele Leute eine Chance haben.

Der Pflanztermin ist dann gemeinsam mit den Stadtgärtnern am 14. und 15. Oktober. Die Spender bekommen dazu ein Infoschreiben mit dem Termin und auch der Bankverbindung – ein Baum kostet 120 Euro. Am Pflanztag kann man mit Unterstützung seinen Baum pflanzen, wer keine Zeit hat zu kommen, dessen Baum wird von den Stadtgärtnern gesetzt. Als Besonderheit kann noch jeder sich einen eigenen Text/Widmung überlegen, die dann aus einem Emaille-Schild am Baum angebracht wird.

Pressemitteilung der Stadt Burghausen

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