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Berichte aus Portugal

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Ein erstes Theater im Stadtsaal

Christiane Huber mit ihrem Stück „10 Vaterunser“ in Burghausen

Das Stück basiert auf Interviews mit Zeitzeug*Innen der letzten Kriegsjahre im Landkreis Altötting.
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Das Stück basiert auf Interviews mit Zeitzeug*Innen der letzten Kriegsjahre im Landkreis Altötting.

Burghausen - Das Schauspiel „10 Vaterunser“ ist nach der Absage im Frühjahr am 4. Juli um 20 Uhr im Burghauser Stadtsaal zu sehen. Es entstand nach einer Idee und unter der Regie der Burgkirchenerin Christiane Huber.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Christiane Huber begann mit der Recherche im Jahr 2018 in ihrer Heimatregion Altötting, inspiriert durch Gespräche mit ihrem Vater. Sie führte Interviews mit Zeitzeug*innen aus der Region, aber auch in Polen, Tschechien und Ungarn. Dabei stieß sie auf erschreckende Erkenntnisse über Gewalt und Morde an den Arbeiter*innen und deren Kindern, allen voran in der damaligen „Ausländerkinderpflegestätte“ in Burgkirchen. Die Aussagen der bayrischen Zeitzeug*innen unterscheiden sich dennoch entscheidend von derer der Leidtragenden.

Die Künstlerin möchte durch die Inszenierung das jahrelange Schweigen der Betroffenen brechen und auch den bereits Verstorbenen und teilweise Vergessenen wieder eine Stimme verleihen. Die zentralen Fragen sind dabei, wie man dem Verschwinden begegnen kann und inwiefern die damals erfahrene Gewalt sich auf die Gegenwart auswirkt.

Aufgegriffen wird das Schicksal von Millionen Zwangsarbeiter*innen fremder Nationalität im NS-Staat, die vor allem in der Landwirtschaft tätig waren. Die Verschleppung und Versklavung von Millionen Menschen und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verbrechen des NS-Staates. Im gesamten Gebiet des Deutschen Reichs wurden zwischen 1939 und 1945 etwa 13 Millionen Menschen fremder Nationalität als Zwangsarbeiter*innen eingesetzt; davon war ein Drittel in der Landwirtschaft tätig.

Im Anschluss wird ein Gespräch mit der Regisseurin und den Schauspielerinnen angeboten, bei dem die Besucher Fragen stellen können und mit ihnen ins Gespräch über das Stück und den historischen Hintergrund kommen können. 

Mit: Maria Hafner, Anna Maria Sturm, Weronika Zalewska, Regie: Christiane Huber, Bühne: Robert Keil, Kostüme: Henriette Müller, Sound-installation: Michael Schmid, Video/Licht: Sven Zellner, Dramaturgie/Textarbeit: Anna Gschnitzer, Übertitel: Anna Baumgartner, Künstlerische Produktionsleitung: Rat&Tat, Laura Martegani

Das Stück entstand in Koproduktion mit den Kammerspielen München und dem NS-Dokumentationszentrum, gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und mit freundlicher Unterstützung der Stadt Burgkirchen, dem Verein für das Erinnern, sowie der Stadt Burghausen.

Karten gibt es ab sofort im Bürgerhaus +49-8677/97400 und in der Touristik +49-8677/887-140, sowie online unter www.inn-salzach-ticket.de

Es gilt die FFP2-Maskenpflicht und das Abstandsgebot.

Pressemitteilung Stadt Burghausen  

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