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Babyboom bei den Tauernschecken

Burghauser Stadt-Ziegen bekommen 15 Kitze im Winterquartier

Ziegennachwuchs im Februar 2021 Foto Stadt Burghausen.
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Zwischen und fünf und zehn Tagen sind die Kitze jung und kuscheln und toben im Stroh in ihrem Winterquartier. 

Burghausen - In Zeiten wie diesen sind das einfach nur gute Nachrichten: Die 20 Burghauser Ziegen gedeihen und vermehren sich reichlich in ihrem Winterquartier. Wie Sarah Freudlsperger vom städtischen Umweltamt mitteilt kamen innerhalb weniger Tage 15 Kitze zur Welt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

„Einmal Drillinge, sonst Zwillinge und alle haben den gleichen Papa, unseren stattlichen Ziegenbock Guido“, erklärt Sarah Freudlsperger, die für die Tauernschecken bei der Stadt verantwortlich zeichnet. Ziegenbock Guido hat also einen hervorragenden Job gemacht, wobei er ab diesem Jahr aus züchterischen Gründen sein Erbgut an die Burghauser Ziegendamen nicht mehr weitergeben wird. „Wir sind aktuell auf der Suche nach einem neuen Tauernschecken-Bock“, sagt Freudlsperger.

Die Drillinge müssen vom Ziegenbauern in Winhöring, wo die Stadt-Ziegen überwintern, teilweise mit der Flasche gefüttert werden, damit sie genug Nahrung bekommen. „Im Frühjahr kommen die Kitze mit ihren Müttern auf die Burghauser Weiden am Burghang, damit die erfahrenen Ziegen ihr Wissen wo Tränken, Unterschlupfplätze und Hütten sind, an ihre Jungen weitergeben können“, erklärt Sarah Freudlsperger. Für die Ziegen mit Zäunen und Unterständen sind dann überwiegend die beiden Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) zuständig.

Mit der Zucht der Tauernschecken wird eine vom Aussterben bedrohte alte Ziegenrasse erhalten. Besonders macht die Tauernschecken ihre Färbung/Scheckung. Durch die Musterung kann man sie im Gelände immer gut erkennen, wenn sie sich bewegen. Nachdem die Rasse ursprünglich aus den Hohen Tauern kommt, lieben sie es zu klettern – also perfekt für den Burghang. Als Landschaftspfleger sind die Ziegen besonders wichtig, da sie im Gegensatz zu Schafen, die nur Gras fressen, aufkommende Gehölze verbeißen. Somit bleibt die Sicht auf die Burg frei. „Außerdem erfreuen sich die Bürgerinnen und Bürger bei Spaziergang und Sport rund um den Wöhrsee an ihren Ziegen und deren Gemeckere – heuer vermutlich mehr denn je. Wir freuen uns über den Zuchterfolg, auch wenn wir nicht alle Ziegen behalten werden können“, sagt Erster Bürgermeister Florian Schneider.

Pressemeldung der Stadt Burghausen/köx.

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