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„Blöder Krieg“

Burghauser Mädchen knüpfen Armbänder für die Flüchtlingshilfe: 560 Euro für die Ukraine gesammelt

Burghauser Mädchen knüpfen Armbänder für die Flüchtlingshilfe
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Amelie Umkehrer, Lilly Reichle, Magdalena und Theresa Wagner mit Erstem Bürgermeister Florian Schneider.

Burghausen - Vier Mädchen aus Burghausen haben Armbänder geknüpft und diese in der Fußgängerzone verkauft. Der Erlös soll Flüchtlingen aus der Ukraine helfen.

Die Meldung im Wortlaut

Vier Burghauser Mädchen im Alter von acht bis elf Jahren konnten nicht länger tatenlos zusehen und haben getan was sie konnten, um den Kriegsflüchtlingen zu helfen. Sie haben tagelang Armbänder geknüpft, Steine gesammelt und bemalt und Karten beschriftet, um dies schließlich in der Burghauser Neustadt für den guten Zweck zu verkaufen. Am Ende sind 560 Euro zusammengekommen. Damit das Geld auch in die richtigen Hände kommt, haben die Kinder dem Bürgermeister einen Brief geschrieben. „Ich freue mich immer, wenn mir Kinder schreiben und wenn dann auch noch so selbstlos geholfen wird, umso mehr. Da war völlig klar, dass ich euch kennenlernen muss“, sagte Bürgermeister Florian Schneider beim Empfang im Rathaus.

Amelie Umkehrer, Lilly Reichle, Magdalena und Theresa Wagner erzählten aufgeregt wie sie alles geplant und vorbereitet haben. Die meisten Begegnungen mit den Menschen waren positiv, nur ein paar hätten abweisend reagiert. „Blöder Krieg“, sagte Lilly Reichert schließlich und alle Anwesenden konnten nur beipflichten. Mit dabei waren auch die Mütter der Kinder, die sehr stolz auf die Eigeninitiative ihrer Töchter sind. Am Ende gab es noch ein feierliches Übergabefoto am Stadtplatz mit den drei Fahnen „Deutschland, Ukraine, Stadt Burghausen“ im Hintergrund. Weil das Wetter schon frühsommerlich war, hat das Stadtoberhaupt die vier Freundinnen und mit ihren Mamas spontan zum Eisessen am Stadtplatz eingeladen, was alle sehr gefreut hat.

Die Stadt Burghausen überweist das gespendete Geld der Mädchen an die AWO Reischach zu der die Stadt über Natalia Laib persönliche Kontakte hat. Natalia Laib stammt aus der Ukraine und unterrichtet Deutsch im Haus der Familie. Sie ist zudem Mitglied des Burghauser Ukraine Helferkreises.

Pressemitteilung der Stadt Burghausen

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