Bei Marktl klickten die Handschellen

Burghauser Grenzpolizisten verhaften verurteilten Sozialsystembetrüger

Burghausen/Marktl - Den Burghauser Grenzpolizisten ging bei einer Kontrolle an der B12 Höhe Marktl am Mittwochfrüh ein dicker Frisch ins Netz: der mazedonische Staatsbürger, wohnhaft in Slowenien, wurde von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Strafvollstreckung per Haftbefehl gesucht.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Der 63-Jährige hatte als Firmenchef für seine Arbeiter keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt und war daher vom Amtsgericht Nürnberg bereits im Jahr 2017 zu einer sehr hohen vierstelligen Geldstrafe verurteilt worden. Drei Jahre konnte sich der Mazedonier seiner Strafe entziehen. 

Nun allerdings zogen ihn die Burghauser Grenzpolizisten im wörtlichen Sinne aus dem Verkehr, denn der Verurteilte konnte den Geldbetrag bei seiner Verhaftung nicht aufbringen. Damit griff die vom Gericht verhängte Ersatzfreiheitsstrafe von 150 Tagen, die der 63-jährige nun in der Justizvollzugsanstalt Bernau absitzt.

Pressemeldung der Grenzpolizeistation Burghausen

Rubriklistenbild: © picture alliance/Sven Hoppe/dpa (Symbolbild)

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