Zehntausende Besucher in städtischen Ausstellungen

Burghausen fährt Sensations-Ergebnis ein

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Auch Till Brönners Ausstellung "Faces & Places" war ein Publikumsmagnet.

Burghausen – Hochzufrieden zeigt sich Bürgermeister Hans Steindl mit dem abgelaufenen Ausstellungsjahr in den städtischen Räumen. Von Mitte März bis Ende Oktober 2016 zählte das Haus der Fotografie am Eingang der Burg 7400 Besucher und die Studienkirche St. Josef am Stadtplatz von April bis Ende Oktober 12600 Besucher (bei freiem Eintritt).

Das Banner an der Studienkirche fällt auf.

„Darunter sind durchaus auch viele Touristen, die durch das große Banner an der Kirche aufmerksam werden“, weiß Kunsthistorikerin und Leiterin des Hauses der Fotografie und Studienkirche St. Josef Ines Auerbach. Aber der Kreis derer, die eigens wegen der Ausstellungen nach Burghausen kommen, weite sich auch kontinuierlich. „Das zeigt auch das rege Feedback in den Besucherbüchern“, so Auerbach. Damit sahen droben auf der Burg wie drunten am Stadtplatz 2016 rund 20.000 Menschen ausgewählte Kunstobjekte, Skulpturen, Fotografien und sogar richtige Miniaturwelten (Frank Kunert).

Drei der fünf Ausstellungen wurden verlängert

„Ein Sensations-Ergebnis“, findet Erster Bürgermeister Hans Steindl. Denn 2015 waren es noch 14.500 Besucher in beiden Häusern. Sicherlich ist der Museumspass, der mit der Wiedereröffnung des Stadtmuseums in diesem Juni in der Hauptburg wieder eingeführt wurde, mit ein Grund für die Steigerung der Besuchszahlen, aber bestimmt nicht der einzige. Erstmals fanden auch zwei Lesungen der Stadtbibliothek im Haus der Fotografie statt, es gab einen ersten Kunst-Workshop von und mit Stefan Wischnewski in der Studienkirche, zur Nacht der offenen Kirchen gab es ein Konzert und einProjekt der Maria-Ward-Realschule zum Thema „Was glaubst denn du?!“ und es wurden sehr erfolgreich Künstler- und Kuratorenführungen angeboten. Außerdem gingen drei der fünf Ausstellungen in die Verlängerung, weil das Feedback so positiv war.

Die Miniaturwelten von Frank Kunert (hier das "Menue á deux") begeisterten die Besucher.

Ines Auerbach hat dabei insgesamt fünf hoch unterschiedliche Ausstellungen kuratiert: Von Jim Brandenburgs Tierfotografie, über Frank Kunerts „Wunderland“, Till Brönners „Faces & Places“ im Haus der Fotografie bis zur „Leichtgewichtsklasse“ im Rahmen von „Gewebe. Textile Projekte“ des Bayerischen Netzwerkes „Stadtkultur“ e.V. und Christa Biederbicks lebensgroße „Realistische Plastik“ in der Studienkirche St. Josef. Zu letzterer ist nun eine Publikation erschienen: Der Ausstellungskatalog dokumentiert die Schau im einmalig schönen Kirchenraum aus dem Frühbarock. Zudem ist die Publikation als Erinnerung für Kunstbegeisterte gedacht, die Biederbicks „Realistische Plastik“ gerne weiterhin ansehen möchten.

Zufriedene Künstler sind Botschaft für die Stadt

„Ich bin tatsächlich sehr zufrieden mit diesem Ausstellungsjahr. Der Museumspass stellt einen enormen Mehrwert für alle Museen auf der Burg dar. Für mich ist es auch immer wichtig, dass die Künstler von den Ausstellungshäusern und der Stadt Burghausen natürlich begeistert sind. Sie sind Botschafter für die Stadt und empfehlen uns vielleicht weiter“, sagt Ines Auerbach.

Das Haus der Fotografie öffnet wieder am 17. März 2017 mit einer neuen Sonderausstellung seine Pforten. Die Studienkirche St. Josef wird in der ersten Hälfte des nächsten Ausstellungsjahres von der Künstlergruppe DIE BURG mit einer Jubiläumsausstellung bespielt.

Jetzt zu haben: Der Katalog zur Christa Biederbicks Ausstellung "Realistische Plastik".

Den Ausstellungskatalog Christa Biederbick „Realistische Plastik“ von Ines Auerbach mit Fotos von Gerhard Nixdorf gibt es für 10 Euro im Burghauser Bürgerhaus, Telefon 08677/97400 beziehungsweise nach Terminabsprache im Haus der Fotografie, Telefon 08677/4734 oder per Mail hausderfotografie@burghausen.de.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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