Artenschutz in Raitenhaslach

Alle sind begeistert - seltene Rinder in Burghausen

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Bürgermeister Florian Schneider besucht die Wasserbüffel in Raitenhaslach

Burghausen - Der neue Bürgermeister Florian Schneider macht sich selbst ein Bild von der Naturstadt Burghausen und trifft dabei auf imposante Vierbeiner.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:


Erster Bürgermeister Florian Schneider nutzt die ersten Tage im Amt, um die Außenstellen der Burghauser Stadtverwaltung zu besuchen. Hierzu zählt auch das Projekt „Beweidung mit Wasserbüffeln“ von Sarah Freudlsperger vom städtischen Umweltamt. Als die Wasserbüffel und Murnau-Werdenfelser Rinder im Frühjahr 2018 erstmals auf die sechs Hektar große Weide in Raitenhaslach zogen sorgte das für eine breite öffentliche Wahrnehmung. Der Bayerische Rundfunk kam mit Radio- und Fernseh-Reportern zum „Almauftrieb“ und auch die Raitenhaslacher zeigten sich glücklich, über die neuen Nachbarn.

Ziel des Projekts war jedoch von Anfang an neben der Arterhaltung der vom Aussterben bedrohten Rinderrasse Murnau-Werdenfelser und den in unseren Breitengraden sehr selten vorkommenden Wasserbüffeln, die natürliche Neuansiedlung von Insekten und Vögeln. „Die Fachleute wie Holger Lundt vom BUND verzeichnen bereits erste Erfolge was den Zuwachs bei der Artenvielfalt angeht“, erklärt Sarah Freudlsperger, die das Projekt in Kooperation im Auftrag der Stadt mit den Landwirten Reisaus aus Unterneukirchen ins Leben gerufen hat.


Erster Bürgermeister Schneider kennt den Rundweg um die Wasserbüffel- und Rinder zwar sehr gut, weil er mit Frau Sabina und Hund Maxl die Raitenhaslacher Runde gerne geht, aber im Zuge der Einarbeitung ins Bürgermeisteramt, hat er sich gemeinsam mit Sarah Freudlsperger bei einem Rundgang alle Infos zum Projekt geben lassen. „Wirklich eine Bereicherung für die Naturstadt Burghausen. Solche Projekte heben uns ab und erhöhen den Wert der Region als Naherholungsgebiet für Einheimische und Besucher ungemein und das in dieser Zeit erst recht“, sagt Erster Bürgermeister Florian Schneider.

Auch der eigentlich geplante Hochstand bzw. Ausguck an der Weide war bei der Besichtigung Thema: „Uns erreichen regelmäßig Zuschriften, dass die Büffel und Rinder nicht zu sehen sind. Das hat den Hintergrund, dass die meisten Leute bei schönem Wetter herkommen, aber grade die Büffel dann im Tümpel liegen und auch die Rinder suchen dann schattigen Unterschlupf“, erklärt Sarah Freudlsperger. Daher war ein erhöhter Ausguck an der Weide angedacht. In Anbetracht der wirtschaftlich aktuell schwierigen Lage aber, ist dieser erstmal bis auf unbestimmte Zeit vertagt.

Pressemitteilung der Stadt Burghausen

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