Die städtische Kläranlage stellt sich vor

Ein dufter Job zu jeder Zeit

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Die Klasse 4b der Johannes-Hess-Schule besuchte mit Lehrerin Vanessa Detterbeck die Kläranlage der Stadt Burghausen, um zu sehen was mit dem Abwasser passiert, nachdem die Spülung betätig wurde. Mitarbeiter Aleksandar Obilic (Mitte) und Andreas Orthuber (rechts) erklärten den wissbegierigen Schülern den Ablauf ganz genau.

Burghausen - „Was passiert eigentlich mit dem Abwasser nachdem wir die Klospülung gedrückt haben?“ Antworten auf diese komplexe Frage bekamen die Schüler der Klasse 4b der Johannes-Hess-Schule:

Diese statteten am vergangenen Mittwoch der Kläranlage Stadt Burghausen einen Besuch ab.Für die Mitarbeiter der Kläranlage ist der Schüler-Besuch eine willkommene Abwechslung: „Wenn wir Zeit haben, machen wir gerne Führungen. Öffentlichkeitsarbeit ist das A und O“, sagt Aleksandar Obilic, Fachkraft für Abwassertechnik. 

„Die Mitarbeiter erklären die Abläufe gut verständlich."

Die Grundschüler behandeln das Thema Abwasser im Themenkomplex Wasser im Stundenplan. Lehrerin Vanessa Detterbeck besucht mit ihren Klassen gerne die Kläranlage: „Die Mitarbeiter erklären die Abläufe gut verständlich. Bei den Schülern bleibt das Thema so einfach besser im Gedächtnis.“ 

Gut eine Stunde dauert die Führung durch die 1964 erbaute Kläranlage, die sich im Holzfelderweg befindet. Die Kläranlage nimmt die Abwässer aus dem gesamten Stadtgebiet und ein paar wenigen Mehringer Haushalten auf. Durchschnittlich 3.000 Kubikmeter sind das am Tag. „Bei Regen können wir maximal 10.000 Kubikmeter aufnehmen“, weiß Mitarbeiter Andreas Orthuber, der seine Ausbildung in der Kläranlage absolviert hat. 

Speisereste und Wattestäbchen gehören nicht in die Toilette

Die Schüler lernten nicht nur anschaulich in welchen Schritten das Abwasser gereinigt wird und dass es am Ende über die Wacker Chemie AG aufbereitet in „Badewasserqualität“ wieder in die Salzach eingeleitet wird, sondern auch, was nicht in die Toilette gehört wie etwa Speisereste oder Wattestäbchen. 

„Weil alles was ihr in die Toilette werft, kommt am Ende bei uns raus“, weiß Aleksandar Obilic. Und vor allem die Essensreste seien dann dafür verantwortlich, dass Nager und Ungeziefer angelockt werden wie etwa Ratten. Die Klasse 4b der Hess-Schule fragte eifrig und zeigte beim Rundgang durch die Anlage großes Interesse. Ein gelungener Tag für die Schüler und wieder ein paar mehr „Mitwisser“ für die Klärwerksmitarbeiter.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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