Aktueller Stand beim Motorikpark und Haus der Familie

Baustellen in Burghausen: Fertigstellung und Sparmaßnahmen

Zwei Baustellen in Burghausen: Der Motorikpark (links) soll Ende Juni eröffnet werden, das Haus der Familie (rechts) soll bis Jahresende fertiggestellt sein.
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Zwei Baustellen in Burghausen: Der Motorikpark (links) soll Ende Juni eröffnet werden, das Haus der Familie (rechts) soll bis Jahresende fertiggestellt sein.

Burghausen – Während der Motorikpark in den letzten Zügen steht, gab es beim Haus der Familie Diskussionen um eine Einstellung der Baustelle. 

Der Motorikpark nimmt konkrete Formen an. Viele der Geräte sind schon aufgebaut. Zu sehen sindHolz-Parcours, Klettermöglichkeiten sowie viele Geschicklichkeitsstationen. Insgesamt 379.000 Euro investiert die Stadt für das neue Freizeitangebot in Lindach, das vorherigen Jahres aufgrund der städtischen Sparmaßnahmen noch auf der Kippe stand.


„Der Motorikpark ist ja fast fertig. Im Mai werden wir dann noch den Rasenansaat machen“, berichtet Hans Steindl, Bürgermeister von Burghausen, gegenüber innsalzach24.de. Der Rasen bräuchte eine gewisse Festigkeit und müsste sich noch Eingrünen. Vermutlich könnte das neue Freizeitangebot dann ab Mitte Juni freigegeben werden. Die Geräte würden gerade im Schlussakt installiert werden.

Fast alle Geräte sind für den Motorikpark bereits aufgebaut. Danach folgt noch die Rasenansaat.

Als Vorbild dient eineähnliche Anlage in Braunau. Das dortige Angebot wurde nach sport- und trainingswissenschaftlichen Überlegungen entwickelt und bietet vielfältige Herausforderungen in den fünf Kernbereichen der Motorik: Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer. Der gesamte Bereich wird in eine Parkanlage eingefügt. Mit Aushubmaterial einer nahe gelegenen Baustelle in der Bachstraße wurden Hügel errichtet.

Diskussionen um Einstellung der Baustelle

Fortschritte gibt es auch an der Baustelle neben dem Bürgerhaus zu vermelden: „Beim Haus der Familie haben wir derzeit ein Drittel der Bauarbeiten erledigt. Finanziell ist es aufgrund der Corona-Krise sehr schwierig. Es wurde sogar diskutiert, die Baustelle einzustellen“, erzählt Steindl.

Das Stadtoberhaupt, das noch bis Ende April die Fäden zieht, ist da aber ganz anderer Meinung: „Man sollte den Bau zu Ende führen. Ebenso wie bei der Ringerhalle kann man keine Rohbauten stehen lassen. Wir werden allerdings Einsparungen vornehmen, da wo es sinnvoll und machbar ist."

Das Erdgeschoss könnte laut Hans Steindl nicht mehr geändert werden. 

Erster Sock im Haus der Familie "vielleicht unausgestattet"

Steindl gehe nach derzeitigem Stand davon aus, dass die Bauten bis Jahresende durchgezogen werden - allerdings nicht in der vollen Endausstattung. „Im Haus der Familie werden wir vielleicht im ersten Stock etwas unausgebaut lassen, das später nachgeholt werden kann“, erläutert der Bürgermeister. Das Erdgeschoss müsse jedoch so gemacht werden, wie es jetzt geplant ist.

Durch diese Maßnahmen könnte sich die Stadt um die zwanzig Prozent der Kosten einsparen. Für das Haus der Familie hatte die Stadt ursprünglich Investitionen in Höhe von 5.500.000 Millionen Euro veranschlagt. Der Neubau umfasst drei Ebenen (UG, EG, 1. OG) und soll die Bürgerinsel sowie alle Beratungen aus dem Haus der Familie und das Kindernest beherbergen. Bei Bedarf könnte in die Höhe ausgebaut werden.

jz

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