Zweite Schulküche in der Mittelschule eingeweiht

Auch Jungs wollen kochen lernen

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Weihten zusammen die zweite Schulküche ein: Schulreferent Rupert Bauer, die Lehrerinnen Sabine Strachowsky, Bärbel Winklhofer, Susanne Motog und der Erste Bürgermeister Hans Steindl (v.l.n.r.).

Burghausen - Das Fach Hauswirtschaft hat großen Zulauf. Deshalb musste eine weitere Schulküche her.

Ab der 7. Klasse können die Schüler der Franz-Xaver-Gruber-Mittelschule in Burghausen Hauswirtschaft wählen und je nach Fachrichtung sogar bis zur Abschlussprüfung belegen. „Wir haben auch viele Buben, die gerne Kochen lernen möchten“, sagt Eva Maria Forche, Schulleiterin der Franz-Xaver-Gruber-Mittelschule Burghausen. 

Das Interesse ist groß

Weil der Zulauf ungebremst ist, hat die Stadt Burghausen nun eine zweite Schulküche für 46.150 Euro finanziert. Im Anschluss an die Verabschiedung der diesjährigen Absolventen wurde die neue Schulküche offiziell eingeweiht. Die berufsorientierten Fächer wie Hauswirtschaft seien sehr wichtig, um für die spätere Berufswahl Erfahrungen zu sammeln, erklärte Eva Maria Forche. Sie bedankte sich bei ihrem Team herzlich für das Engagement, um die Küche einzurichten.

Für Schulreferent Rupert war die Einweihung die letzte Amtshandlung. Er richtete Dankesworte an den Ersten Bürgermeister Hans Steindl, dass er für das Küchenprojekt „sofort zu haben war“. Er betonte wie wichtig es ist, dass junge Menschen sich für Ernährung, Lebensmittel und Kochen interessieren. „Das muss man doch fördern“, unterstrich Bauer. 

Trotz schlechter Erfahrungen Geld bewilligt

Da gab ihm Bürgermeister Hans Steindl recht, wobei: „Ich in Sachen Küche ein gebranntes Kind bin. Wir haben in das Athanorgebäude seinerzeit eine Top-Küche eingebaut, die kaum genutzt wurde und auch die VHS-Küche sei verwaist, um nur zwei Beispiele zu nennen.“ Doch für die Schüler der Franz-Xaver-Gruber-Schule investierte die Stadt in eine zweite Schulküche mit insgesamt zwölf Arbeitsplätzen

„Für uns ist die zweite Küche eine erhebliche Erleichterung bei der Stundenplangestaltung und für die Schüler bedeutet es, viel weniger Nachmittagsunterricht“, erklärte Eva Maria Forche nochmal die Notwendigkeit der Investition. Im Anschluss gab es einen kleinen, von Schülern zubereiteten Imbiss aus der neuen Küche.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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