Leicht wird das nicht mit dem Aufzug

Burghausen: Wann wird das KuMax-Gymnasium barrierefrei?

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Auch die Zuschauer der vierfältigen Konzerte in der Aula des KuMax - ganz oben im Hauptbau - würden von der Barrierefreiheit profitieren (Archiv)
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Burghausen - Auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Stadt Burghausen kam erneut das Thema Barrierefreiheit für das Kurfürst-Maximilian-Gymnasium zur Sprache. Eines steht fest: Leicht wird das nicht.

Leicht wird das nicht mit dem Aufzug im Kurfürst-Maximilian-Gymnasium in Burghausen. Alle wünschen sich Barrierefreiheit im Haupt- und im Kollegbau, von der Schulleitung, über den Landkreis als Sachaufwandsträger bis hin zur Stadt Burghausen. Immer noch fehlt es aber offenbar an der zündenden Idee für die Umsetzung, planerisch wie finanziell.

Obwohl der Landkreis Sachaufwandsträger für das KuMax ist, stellte Burghausens Dritter Bürgermeister Norbert Stranzinger auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses die Frage, wie die Stadt Burghausen positiven Einfluss nehmen kann. Daran sehe man schon, wie wichtig dieses Thema allen ist, so Andreas Rohbogner, Schulleiter am Kurfürst-Maximilian Gymnasium im Gespräch mit innsalzach24.de am Donnerstagmittag.

Es geht um das große Thema „Barrierefreiheit“ und dabei für das Landratsamt in erster Linie um die für den Schulbetrieb. Freilich, mit einem Lift im Hauptbau wäre die Aula auch für viele ältere Besucher der dort regelmäßig stattfindenden Konzerte leichter zu erreichen aber wenn schon Lift im Hauptbau, dann muss der Kollegbau auch barrierefrei sein und da fangen die Probleme erst so richtig an:

  • Denkmalschutz: Da kann man nicht einfach mal so einen Lift einbauen.
  • Unterschiedliche Höhenniveaus: Ein Lift im Kollegbau alleine wird als Lösung nicht reichen, denn die Aula im Hauptbau wäre damit nicht ohne weitere bauliche Veränderungen barrierefrei zu erreichen, womit wir wieder beim Denkmalschutz wären.

Auf Nachfrage von innsalzach24.de schreibt das Landratsamt:

„In den letzten Jahren hat der Landkreis am Kurfürst-Maximilian-Gymnasium eine Reihe von größeren Baumaßnahmen durchgeführt (Umbau des ehemaligen Salesianer-Seminars in ein Schulgebäude, Umbaumaßnahmen im Kollegbau zur Herstellung der notwendigen Fachräume, Ersatz der alten Sporthalle durch den 2016 in Betrieb genommenen Neubau). 

Als nächste Schritte stehen jetzt der Aufzug für Haupt- und Kollegbau, eine Sanierung der Fassade mit Erneuerung der Fenster und danach die Neugestaltung des Schulhofes an. Der zu planende Aufzug muss sowohl den Hauptbau als auch den Kollegbau erschließen

Bei der Planung ist auch auf eine denkmalgerechte Ausführung zu achten. 2017 soll die Planung für den Aufzug und auch die Sanierung der Fassade, (...), auf den Weg gebracht werden. Belastbare Aussagen zu den Kosten können, bevor es überhaupt eine Planung gibt, derzeit noch nicht gemacht werden. Haushaltsmittel: eine erste Rate, die für die Planungen ausreicht, steht zur Verfügung. Die Mittel für die Ausführung können eingeplant werden, wenn Kosten bekannt sind.“

rw/Statement des Landratsamtes Altötting

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