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Das ist nicht einfach nur eine Burghausen-Umfrage

"Wie sieht die Neustadt der Zukunft aus?": Es geht um viel Geld

Die aktuelle Bürgerbefragung zur Neustadt ist nicht nur eine Umfrage. Es geht um viel Geld. innsalzach24.de hat die Infos.
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"Wie sieht die Neustadt der Zukunft aus?": Es geht um viel Geld: Hans Steindl (links) und Christa Seemann (rechts) auf dem Dach des Gebäudes des Campus Burghausen in der Marktler Straße (Archivaufnahme).
  • Raphael Weiß
    VonRaphael Weiß
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Burghausen - "Wie sieht die Neustadt der Zukunft aus?" Das ist nicht nur der Kern der laufenden Bürgerbefragung. Dahinter steckt möglicherweise viel Geld.

Es geht um nichts weniger als die Neugestaltung der Neustadt. Wer da mitreden will, kann das unter anderem im Rahmen der Bürgerbefragung tun. Laut einer Pressemeldung hat die Stadt bereits 2.000 ausgefüllte Fragebögen bereits zurückbekommen. Weil offenbar mehrere von der Befragung nicht mitbekommen haben, hat die Stadt die Frist für die Abgabe des Fragebogens „einmalig“ bis 15. September verlängert.

Interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger sind gefragt

Da sich bereits jetzt eine hohe Beteiligung der Bürgerbefragung abzeichnet, ist auch eine hohe Repräsentanz der Bürgermeinung gewährleistet“, heißt in der entsprechenden Pressemeldung der Stadt Burghausen: Je mehr mitmachen, desto gut. Es geht um die Entwicklung der Neustadt zwischen dem Hotel Glöcklhofer und dem Bahnhhof.

Es geht dabei um viel Geld. Einfach mal die Stadt entwickeln kostet eben. Von 30 Millionen Euro an möglichen Fördergeldern für Burghausen ist die Rede. Vieles Nützliche und Schöne könnte damit realisiert werden, doch noch ist es nicht soweit und eines sei gleich gesagt: Das Shoppingcenter gehört nicht zu den förderfähigen Posten.

Die aktuelle Bürgerbefragung zur Entwicklung der Neustadt in Burghausen ist nicht nur eine Umfrage. Es geht um viel Geld.

„Eine Aufbruchstimmung muss her“ (Hans Steindl)

Von einer Aufbruchstimmung sprach der Erste Bürgermeister Hans Steindl im April bei der Vorstellung des ISEK (Innerstädtisches-Entwicklungskonzept) – Vorgangs. „Eine Bürgerbefragung ist gut aber noch viel wichtiger ist die Beteiligung der Bürger“. Was soll man sagen? Die Beteiligung der Bürger an der Bürgerbefragung ist offenbar unerwartet hoch. Bei sechs Prozent soll sie laut Auskunft des ausführenden Büros im Schnitt liegen. In Burghausen liegt sie laut Pressemitteilung der Stadt bis jetzt schon bei annähernd 20 Prozent.

Fragen zum Alltag der Menschen

Eine Stadt wie Burghausen dürfe den Anschluss nicht verlieren. Die Stadt müsse sich insbesondere in punkto Leben, Arbeit und Tourismus gut aufstellen. So solle das Salzachzentrum in der geplanten „Neue Mitte“ weit mehr werden als nur eine Shopping Mall. Was der vierseitige Fragebogen von den Burghauserinnen und Burghausern wissen will, geht in den Alltag:

Wie lebt es sich in der Herzogstadt? Allgemeine Situation, Verkehrssituation, Versorgungssituation, etc. und alles vor dem Hintergrund der persönlichen Situation. Alle Daten sollen anonym und nur für diesen Zweck behandelt werden. Nur um sie richtig einordnen zu können, werde nach der persönlichen Lebenssituation gefragt. „Außerdem können auch Bemerkungen zum gesamten Stadtgebiet (auch Raitenhaslach und Altstadt) abgegeben werden“, heißt es in der Pressemeldung der Stadt dazu.

Historisches bewahren, die Stadt weiter entwickeln

In fünf Jahren ist der Zug abgefahren“, mahnte Hans Steindl im April zum Thema Stadtentwicklung. Burghausen dürfe sich dem Zeitenwandel nicht verschließen, nicht den Anschluss verlieren, müsse sich seine Magnetwirkung erhalten. Die beginne mit dem Eingangsbereich, also in der Neustadt. Dort soll es auch losgehen. Hier soll Burghausen noch schöner werden.

Die geplante Shopping-Mall am Eingang der Stadt ist nicht förderfähig (Archivaufnahme).

Ergebnisse werden im Oktober präsentiert

Der Fragebogen ist ab sofort im Burghauser Bürgerhaus nochmals erhältlich und kann bis 15.09.2018 bei der Stadt Burghausen (Postkasten Rathaus) oder im Bürgerhaus abgegeben werden. Außerdem kann der Fragebogen auf der Startseite online auf www.burghausen.de jederzeit heruntergeladen und ausgedruckt werden. Für Rückfragen steht Manfred Winkler, Bauamt Abteilungsleitung Stadtplanung zur Verfügung: 08677/887-300. Teilnehmen können nur Bürger der Stadt Burghausen, also Menschen, die aktuell in Burghausen wohnen“, heißt es in der Pressemeldung. „Die Ergebnisse der Bürgerbefragung werden in der Oktobersitzung des Stadtrates präsentiert.“

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rw/Pressemeldung der Stadt Burghausen

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