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Pfarrsaal wird zum Kindergarten 

50 neue Kindergartenplätze in Burghausen ab Frühjahr 2023

Kirchenpfleger Thomas Laumann und Erster Bürgermeister Florian Schneider
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Kirchenpfleger Thomas Laumann und Erster Bürgermeister Florian Schneider im August 2022 im Pfarrsaal ZULF in dem bereits nach Ostern 2023 ein Bewegungsraum für 50 Kindergartenkinder entstanden sein wird.

In der öffentlichen Wahrnehmung gibt es einfach zu wenig Kindergartenplätze in Burghausen. In Wirklichkeit sind es aktuell (Stand 16.08.2022): 72 Krippen-Kinder und 628 Kindergartenkinder, die in den elf Burghauser Kitas betreut werden. 

Die Meldung im Wortlaut:

Burghausen - „Hervorragend betreut werden mit außerordentlich gutem Personal sowie sehr guten Räumlichkeiten und einer hervorragenden Ausstattung. Abgesehen davon bietet die Stadt Burghausen eine Bandbreite von Trägern und Schwerpunkten wie kaum eine andere Stadt der Region wie z.B. Sportkita, Waldkindergarten, Kindernest mit der Möglichkeit einzelne Tage nur zu buchen u.v.m.“, erklärt Erster Bürgermeister Florian Schneider.

Das Stadtoberhaupt steht jedes Jahr vor der Aufgabe genügend Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen. Seitdem der rechtliche Anspruch zur Kinderbetreuung besteht, stellt das viele Städte und Gemeinden vor erhebliche Herausforderungen, so auch die Stadt Burghausen. „Probleme sind dazu da, sie zu lösen. Wir schaffen aktuell im Eiltempo 50 neue Kindergartenplätze in den Räumen der Pfarrei Zu unserer Lieben Frau (ZULF)“, erklärt Erster Bürgermeister Schneider. In ZULF werden bereits 130 Kinder betreut, mit den neuen Plätze sind es ca. 180, weswegen die Einrichtung geteilt wird und eine zweite Leiterin eingestellt wird.

Und die Chronologie, was alles passieren muss und positiv beschieden werden muss, damit man in dieser Geschwindigkeit überhaupt mit dem Bau dieser Kita-Plätze starten kann, beschreibt die Stadt hier. „Was kaum jemand weiß, sind die Gremien, die alle befragt werden müssen, damit die Stadt mit den Ingenieuren und Planern loslegen kann“, sagt Bürgermeister Schneider.

Zunächst hat der Bürgermeister mit Pfarrer Erwin Jaindl und ZULF-Kirchenpfleger Thomas Laumann gesprochen, ob es durch die Eröffnung und Schaffung des ZULF.Punkt möglich wäre, den Pfarrsaal im Pfarrheim für die dringend benötigten Kitaplätze zu bekommen. Die Räume sind mit ca. 230 qm gut geeignet, damit zwei Kindergartengruppen von jeweils 25 Kindern Platz finden plus gesetzlich gefordertem Bewegungsraum. „Wir haben zunächst in der Kirchenverwaltung darüber gesprochen, dann musste der Pfarrgemeinderat seine Zustimmung erteilen. Das tat er einstimmig“, erklärt Thomas Laumann.

Auch das Landratsamt musste zustimmen, das z.B. prüft, ob der Platz ausreicht für etwa den Bewegungsraum, die sanitären Anlagen, die Größe des Außenbereichs u.v.m. Und am Ende muss auch der Träger, die Pfarrcaritas, zustimmen und eine Betriebsstätten-Genehmigung erteilen sowie das Personal gefunden werden. Und dann braucht es ein Planungsbüro, das schnellstmöglich auf den Punkt plant, ausschreibt und die benötigten Firmen findet. Das ist in diesem Fall das Ingenieurbüro Wagner mit Bauleiterin Martina Weilbuchner.

„Das alles haben wir in überdurchschnittlicher Geschwindigkeit und dennoch mit Burghauser Verbindlichkeit geschafft. Das Ergebnis werden wir im März präsentieren. Aus den Räumen, die der ZULF-Pfarrei mehr als 50 Jahre als Pfarrsaal dienten wird dann eine eigene Kita geworden sein“, erklärt Erster Bürgermeister Florian Schneider.

Im September starten noch die Abbrucharbeiten im Pfarrheim ZULF. „Zwischenwände müssen weichen, die Holzdecken müssen alle raus, Durchbrüche für Notausgänge werden benötigt, Fluchtwege werden entstehen“, sagt Bauleiterin Martina Weilbuchner. Und alle vom Kirchenpfleger über die Bauingenieurin bis hin zum Bürgermeister sind sich einig: „Schneller kann man keine neuen Kita-Plätze schaffen“. „An der Stelle bedanke ich mich nochmals sehr bei der Pfarrei ZULF für die starke Unterstützung“, so Schneider.

Insgesamt kommt Burghausen aktuell auf 700 Kita-Plätze plus 24 Plätze im Kindernest, mit dem Sharing-Modell, plus 286 Hort-Kindern. Kommen ab Ostern 2023 50 Kinderkartenplätze hinzu, die mit der darunterliegenden Krippe dann eine eigene Einrichtung bilden, hat die Stadt Burghausen in Bereich der außerschulischen Kinderbetreuung die Marke von Tausend überschritten. „Wir haben dann 1.036 Kinder in 12 Einrichtungen zuzüglich dem Kindernest. Das ist eine riesige Verantwortung“, sagt Erster Bürgermeister Florian Schneider.

Pressemeldung der Stadt Burghausen/köx.

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