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Top-Ausflugsziel in Burghausen

Grünes Juwel „Wöhrsee“: Erlebnisse für Groß und Klein

Sattes Grün, duftige Wiesen und kühles Naß – das ist für Kinder und Erwachsene der Inbegriff von Sommer und Ferien. Bei einem Ausflug an den Wöhrsee gibt es noch viel mehr als das zu erleben.

Burghausen – Wer Burghausen nicht kennt, der hat sicher schon davon gehört. Meistens in Zusammenhang mit der weltlängsten Burg, die über der historischen Stadt am Salzachufer thront. Doch die Burg ist längst nicht alles, was es in Burghausen zu entdecken gibt. Den Wöhrsee sollte man auf keinen Fall übersehen. Er ist sogar einen eigenen Ausflug wert, denn er ist wirklich se(h)enswert.

Nicht nur die Burg ist sehenswert, sondern auch der Wöhrsee.

Ausflugstipp „Wöhrsee“: Ein wahres Erlebnis für Groß und Klein

Am Besten parkt man am Finanzamtparkplatz und hält sich dann gleich Richtung Pulverturm. Dort beginnt die Reise um den See.
Am besten parkt man am Finanzamtparkplatz und hält sich dann gleich Richtung Pulverturm. Dort beginnt die Reise um den See. © Haindl
Erster Aussichtspunkt am Pulverturm.
Direkt am Pulverturm kann man diese wunderschöne Aussicht auf die Burg und das grüne Juwel Burghausens bestaunen. © Haindl
253 Opfer des KZ-Lagers Mettenheimer Hart liegen hier begraben.
Direkt neben dem Pulverturm ist eine Gedenkstätte für Opfer des KZ-Lagers Mettenheimer Hart. © Haindl
Es geht weiter Richtung Bergerhof.
Am Pulverturm kann man einen von drei möglichen Wegen wählen. Hier der Beginn durch einen wunderschönen grünen Tunnel. © Haindl
Am Besten parkt man am Finanzamtparkplatz und hält sich dann gleich Richtung Pulverturm. Dort beginnt die Reise um den See.
Über die üppigen Wiesen erhascht man wunderschöne Blicke auf die Burg und hübsche Blümchen. © Haindl
An den Schafen beim Bergerhof vorbei Richtung Herzogbad.
Beim Bergerhof angekommen, kann man sich wieder für drei mögliche Wege entscheiden. Einer führt hinunter zum Herzogbad. © Haindl
Schafe am Bergerhof
Die Schafe am Bergerhof sind eine Attraktion für die Kleinen. © Haindl
Insektenhotels und Blütenmeer am Bergerhof.
Auf den Wiesen rund um den Bergerhof finden Insekten ganz viele Blüten. © Haindl
Insektenhotel am Bergerhof
Für Kinder gibt es alle paar Minuten etwas neues zu entdecken. © Haindl
Der Wöhrsee-Rundweg hat einiges zu bieten.
Eine Kurve weiter: Ein zugewuchertes Kneipp-Becken und ein Picknick-Platz mit Tisch und Holzbänken für eine erste kleine Pause. © Haindl
Ein Bach erfreut Kinder meistens besonders.
Und auch einen kleinen Bach gibt es. Hier kann man Steine werfen, oder einfach genießen. © Haindl
Die Tuff-Terrassen am Wöhrsee sind eine echte Besonderheit.
Hier können die Tuff-Terrassen bestaunt werden.  © Haindl
Kalktuffquelle am Herzogsbad Burghausen
Informative Tafeln mit schönen Illustrationen machen den Ausflug um den See noch interessanter. © Haindl
Mammutbäume beim Herzogsbad in Burghausen.
Und wieder nur ein paar Meter weiter: Mammutbäume. © Haindl
Erfrischung am Herzogsbad in Burghausen.
Das Kneipp-Becken beim ehemaligen Herzogsbad. © Haindl
Einfach mal ausspannen. Hier kann man sich abkühlen und durchschnaufen.
Es gibt wirklich reichlich zu entdecken, bei dem Rundweg um den See. © Haindl
Informationstafeln zu Flußbewohnern
Es geht weiter zum See und zu den Holzbibern. © Haindl
Wöhrsee-Spaziergang für Familien mit Kindern.
Diese Biber beißen nicht. Entdeckungsreise für die Kleinsten. © Haindl
Viele Vögel und Fische leben im und um den Wöhrsee in Burghausen.
Mit etwas Glück kann man Enten oder Schwäne entdecken. © Haindl
Unglaublich schöne Ausblicke und viel Natur: Das bekommt man am Wöhrsee in Burghausen.
Nicht nur für Kinder ist die Schönheit der Natur eine reine Freude © Haindl
Der Burghauser Wöhrsee ist ein Geheimtipp für alle, die Spaziergänge lieben.
Noch so ein schöner Ausblick auf den Wöhrsee. © Haindl
Aussicht auf die Burg ist meistens gegeben. Aber auch der grüne Wöhrsee ist sehenswert.
Weggabelung: Weiter am See oder wieder hinauf auf die Ebene, um andere Aussichten genießen zu können? © Haindl
Zurück zum Ausgangspunkt am See entlang.
Durch einen grünen Laubtunnel am See entlang © Haindl
Am Besten parkt man am Finanzamtparkplatz und hält sich dann gleich Richtung Pulverturm. Dort beginnt die Reise um den See.
Der Weg nach oben führt an schönen Aussichtsplätzen vorbei. © Haindl
Der Burghauser Wöhrsee wird von Jung und Alt stark frequentiert.
Am „Felsen“ kann man die komplette Schönheit des Badesees bestaunen. © Haindl
Auf dem Felsen tümmeln sich auch viele junge Leute mit Hunden und Instrumenten.
Ausblick vom „Felsen“. © Haindl
Burghauser Gwax am Burghang.
Am Burghang wächst Wein, der zum Burghauser Wein „Gwax“ verarbeitet wird. © Haindl
Steile Treppen führen in den Zwinger der Burg und in den Innenhof.
Über die steilen Treppen kommt man in den Burg-Innenhof. © Haindl
Wirklich kalt ist der Wöhrsee im Sommer nie.
Zu guter Letzt kann man im Wöhrseebad ins Wasser springen. © Haindl
Minigolf am Wöhrsee in Burghausen.
Nach einer Runde am See kann man sich noch gemütlich beim Minigolf die Zeit vertreiben. © Haindl
Am Besten parkt man am Finanzamtparkplatz und hält sich dann gleich Richtung Pulverturm. Dort beginnt die Reise um den See.
Der Wöhrsee in Burghausen ist ein tolles Ausflugsziel für Familien mit Kindern. © Haindl

Start beim Parkplatz am Pulverturm

Reist man mit dem Auto nach Burghausen, sollte man den Parkplatz am Pulverturm als Startpunkt für seine Erkundung wählen. Von hier aus hält man sich Richtung Pulverturm. Dort angekommen wird man mit einem gemütlichen Bänkchen und einer der schönsten Aussichten über den See und die längste Burg der Welt belohnt. Ein wenig verschnaufen, die Umgebung bestaunen – vieleicht sogar den Pulverturm und die danebenliegende Gedenkstätte, dann kann der Rundgang auch schon starten.

Bergerhof, Wiesen und Schafe

Zurück Richtung Pulverturm-Parkplatz hält man sich rechts. Silberne Wegweiser geben die Richtung zum Bergerhof vor. Dort, wo im Sommer Theaterstücke dargeboten oder Sonnewendfeuer gezündet werden, breiten sich weite duftende Wiesen aus. Bienen und Insekten dürfen hier ungestört ernten was das Zeug hält. Für einen Rundweg mit Kindern bietet sich der Spaziergang an den Schafen vorbei, nach links an. Am Ende eines leicht abfallenden Teerweges findet sich ein Insektenhotel und ein paar Meter weiter, Richtung Hang, ein kleines Bächlein: der St. Johannser Bach.

Der St. Johannser Bach.

Weiter zum Kalktuff und Herzogsbad

Weiter geht es an den Kalktufftreppen vorbei zum ehemaligen Herzogsbad. Dort wo Quellen aus dem Kalkgestein austreten befand sich die ehemalige Naturheilanstalt Herzogbad am Wöhrsee. Erst 1982 wurde das einst idyllische – aber stark verfallene – Anwesen abgebrochen. Heute erinnert die eingefasste Herzogbad-Quelle mit einem Armtauchbecken nach Kneipp an den Ort, wo früher Kurgäste Erholung und Ruhe fanden. Auch Mammutbäume wachsen in unmittelbarer Umgebung der Quelle.

Am ehemaligen Herzogbad laden erfrischende Kneipp-Becken zur Abkühlung ein.

Biber, Schwäne und Felsen

Auf Kinder wartet nun die nächste Überraschung: Direkt am Ufer des St. Johannser Baches und an der Brücke über seinen Zufluss zum Wöhrsee können sie eine „Biber-Station“ bestaunen. Zwei Holzbiber warten vor einem Weidenzelt auf die Kinder. Eine Informationstafel über die Lebensweise der Nagetiere macht die Geschichte noch interessanter, und Eltern können ihren Kindern gleich etwas mehr über die „Wasserratten“ erzählen.

Einer der vielen Ausblicke auf den See.

Nun führt der Weg über die Brücke am See entlang und gabelt sich dann auf. Je nach Lust und Laune kann der Weg links oder rechts genommen werden. An warmen Sommertagen bietet sich der schattigere Weg rechts an, an kälteren Tagen sollte man lieber links gehen. Rechts entlang kann man außerdem einen direkten Ausblick auf die ganze Länge der Burg genießen. Der Weg führt teils direkt am Wasser entlang, was vor allem Abends wunderschöne Spiegelungen auf der Wasseroberfläche beschert.

Grüne Tunnels am See: Die findet man auf einem Spaziergang in Burghausen.

Ein Sprung vom Felsen oder lieber Wöhrseebad?

Geht man den Weg nach links, kommt man nach ein paar Metern an den „Felsen“. Er bietet einen der schönsten Aussichtspunkte direkt am See. Es lässt sich dort auch wunderbar picknicken – gesetzt dem Fall, dass das Plätzchen noch frei ist. Über herumliegende Kleidungsstücke sollte man sich nicht wundern. Nicht selten packt einen Spaziergänger die Lust nach einem Sprung ins weiche, grüne Nass. Wer eine Umkleidekabine vorzieht, kann eine solche ein paar Meter weiter im Wöhrseebad finden. Dort wartet ein Kiosk auf Gäste und Boote oder Stand Up Paddle Boards darauf, ausgeliehen zu werden.

Am „Felsen“ kann man eine wunderschöne Aussicht über den See genießen.

Hat man nach diesem Spaziergang immer noch nicht genug, dann bietet sich ein Spaziergang auf die Burg mit einem Besuch im Museum an. Will man lieber draußen bleiben, kann man noch eine Runde auf dem Minigolfplatz vor dem Tor zum See spielen. Zurück zum Parkplatz kommt man über einen Tunnel in der Mauer zwischen Burg und Pulverturm. Der Eingang dazu befindet sich hinter dem zum Wöhrseebad. Auch das ist ein Mini-Abenteuer für Groß und Klein.

Über diese Treppen kann man bis zum Zwinger der Burg vordringen.

Ein Tipp für Kinder sind außerdem die tierischen Rasenmäher am Burghang: 21 Babies der vom Aussterben bedrohten Rasse „Tauernschecken“ wurden heuer geboren. Füttern sollte man die Tiere allerdings nicht, da sie alles haben, was sie zum Leben und Gedeihen brauchen.

Rubriklistenbild: © Haindl