Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

"Sie kriegen ja eh alles gesponsert": Quo vadis Raitenhaslach?

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"Sie kriegen ja eh alles gesponsert": Quo vadis Raitenhaslach?
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Stadt Burghausen – Rund zwei Jahre haben die Arbeiten angedauert bis zum jüngst vorgelegten Konzept zur Stadtentwicklung. Eine Aufbruchstimmung sei gefragt, so der Erste Bürgermeister Hans Steindl, insbesondere zu den Themen Neu- und Altstadt. In Raitenhaslach soll sich auch etwas tun.

Es ist ein Instrument“. Das hatte der Erste Bürgermeister Hans Steindl (SPD) auf der Stadtratssitzung im Mai 2016 zu dem neuen Gutachten erklärt. Genau wie die bereits bestehenden Teilgutachten, werde das – nun seit der jüngsten Stadtratssitzung im April 2018 in seiner aktuellen Fassung vorliegende – Gutachten benötigt, um Mittel aus der Städtebauförderung zu beantragen und mehr noch: Gerade die umfassenden Maßnahmen zur „Neuen Mitte“ sollten damit begründet werden.

In Punkto Stadtentwicklung wünscht sich der Erste Bürgermeister der Stadt Burghausen, Hans Steindl, eine Aufbrauchstimmung.

„Sie kriegen ja eh alles gesponsert“ (Andrea Gebhard)

Das hatte die mit der Erstellung des Gutachtens beauftragte Landschaftsarchitektin und Städteplanerin Andrea Gebhard über den Einsatz der Stadt Burghausen, an Geld aus Fördertöpfen zu kommen, noch gescherzt. Dazu gebe es weitere Förderprogramme, so Gebhard im Mai 2016. Dass man in Burghausen was davon verstehe, rechtzeitig und zukunftsweisend Förderungen zu beantragen, werde am Kloster Raitenhaslach deutlich, so die Planerin damals.

Jetzt geht es um die Details

Die Maßnahmen im Umgriff des Klosters sind so gut wie abgeschlossen. Dennoch gibt es offenbar noch etwas zu tun. Wie in allen Bereichen, die den ISEK-Vorgang (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) betreffen steht in Burghausen an den ersten Stellen:

  • Historisches bewahren
  • und Bestehendes weiterentwickeln.
Im Umgriff des Klosters Raitenhaslach ist vieles fertig. Jetzt geht es um die Details.


Die Dorferneuerung sei zu 2/3 abgeschlossen, hieß es auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates im Rahmen der Vorstellung des ISEK-Konzeptes. Jetzt gehe es um die Feinarbeit. So stehe die örtliche Gastronomie und Hotellerie in nächster Nähe zum Kloster Raitenhaslach im Fokus.

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