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Wusstet ihr das schon? 8. Teil unserer Serie

Artikelserie zur Burghauser Geschichte: Der Graf von Taufkirchen

Porträt Karl Maximilian Albert Reichsgraf von Taufkirchen - Vizedom des Rentamtes Burghausen
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Porträt Karl Maximilian Albert Reichsgraf von Taufkirchen (1736 – 1786) - Vizedom des Rentamtes Burghausen von 1758 bis 1780. Der Entwurf stammt von Johann Nepomuk della Croce aus dem Jahr 1771, die Ausführung in Kupferstich von Johann Friedrich Carl.

In unseren neuen Serie präsentieren wir euch in Zusammenarbeit mit dem Burghauser Stadtarchiv in regelmäßigen Abständen interessante Details aus der Geschichte der alten Herzogstadt. Der achte Teil befasst sich mit dem Graf von Taufkirchen, der als Kämmerer, Geheimer Rat und Regimentsrat in Burghausen tätig war.

Burghausen - Die Stadt Burghausen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Und sie bietet weit mehr als nur die längste Burg der Welt. Zusammen mit dem Stadtarchiv Burghausen wollen wir euch besondere Geschichten aus der Burghauser Vergangenheit präsentieren. Den Anfang machte Johann Anton von Manner, gefolgt vom Adelsgeschlecht der Mautner, Anna Eßbaum, Therese Voraus, Herzogin Hedwig, die Braut der Landshuter Hochzeit, Kunigunde von Luxemburg sowie zuletzt Abt Emanuel II..

Karl Maximilian Albert Reichsgraf von Taufkirchen (1736 – 1786) - Vizedom des Rentamtes Burghausen

Karl Maximilian Albert Reichsgraf von Taufkirchen amtierte von 1758 bis 1780 als Vizedom des Rentamtes Burghausen und übte damit das wichtigste Amt in dieser Behörde aus. Von 1507 bis 1779 bzw. 1802 gab es in Bayern die Rentämter München und Burghausen („Oberland“) sowie Landshut und Straubing („Unterland“).

Sie stellten eine mittlere Verwaltungsebene zwischen den Zentralbehörden in München und den Landgerichten dar. Eine umfangreiche Beamtenschaft nahm Aufgaben in der Finanzverwaltung, im juristischen und im militärischen Bereich wahr. Der Begriff Vizedom leitet sich vom lateinischen „vice-dominus“ ab, was Stellvertreter des (Landes)Herrn bedeutet.

Karl Maximilian Albert Reichsgraf von Taufkirchen war als Kämmerer, Geheimer Rat und Regimentsrat in Burghausen tätig. Nach dem Tod seines Vaters, des Burghauser Vizedoms Adam Johann Joseph Anton Graf von Taufkirchen, übernahm er dessen Amt. Er residierte in dem von seinem Vater erbauten Palais am Stadtplatz, dem heute Taufkirchen-Palais genannten prächtigen Gebäude.

Während seiner Amtszeit in Burghausen scheint er zumindest zeitweise erkrankt gewesen zu sein. Er zog sich um 1779 von den Amtsgeschäften zurück und lebte in Pfaffstetten bei Mattighofen (heute Oberösterreich), wo er 1786 starb. Der Burghauser Regierungsrat Freiherr von Ingenheim schrieb in seinem Tagebuch anlässlich seines Todes: „Der Wohlselige war jederzeit in all seinem Betragen leutselig und menschenfreundlich gewesen, der seinen auf sich habenden Charakter würdig zu behaupten wußte und in seinem gesünderen Lebenslauf mit aller Ehre und Würde frei von allem Eigennutz und Heuchelei vorgestanden ist.“

Stadtarchiv Burghausen/jz

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