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*Mit Abstimmung* Anton-Riemerschmid-Straße in Burghausen: Neue Planungen verlangt

„Beide Varianten wären grundsätzlich denkbar und haben etwas für sich, aber ...“

Das städtische Grundstück an der Anton-Riemerschmid-Straße in Burghausen liegt schon länger brach. Aktuell gibt es zwei Vorschläge für Wohnbauprojekte. Bürgermeister Florian Schneider (SPD) resümierte die bisherigen Beratungen dahingehend, dass klar noch Nachbesserungsbedarf besteht.
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Das städtische Grundstück an der Anton-Riemerschmid-Straße in Burghausen liegt schon länger brach. Aktuell gibt es zwei Vorschläge für Wohnbauprojekte. Bürgermeister Florian Schneider (SPD) resümierte die bisherigen Beratungen dahingehend, dass klar noch Nachbesserungsbedarf besteht.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Schon lange wird nach einer neuen Verwendung für ein städtisches Grundstück an der Anton-Riemerschmid-Straße in Burghausen gesucht. Aktuell gibt es bereits zwei Vorschläge, doch an diesen hatten die Mitglieder des Stadtrats einiges auszusetzen.

Burghausen - Der Stadtrat beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, dass die beiden Firmen, die bereits Konzepte für die Bebauung an der Anton-Riemerschmid-Straße vorgelegt haben, gebeten werden sollen, diese noch einmal zu überarbeiten. So sollen die zahlreichen Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge, die in der Bauausschuss und nun der Stadtratssitzung angebracht wurden Berücksichtigung finden. Bei den beiden zuvor vorgestellten Varianten handelt es sich zum einen um zwei siebenstöckige Wohnhäuser mit doppelstöckigem offenen Parkdeck entlang der Bahnlinie. Zum anderen um einen Lebensmittelmarkt mit Parkplatz und zwei Stockwerken Wohnungen darüber.

Stadt vertragt Entscheidung über Bebauung an Anton-Riemerschmid-Straße: Pläne sollen überarbeitet werden

Das städtische Grundstück an der Anton-Riemerschmid-Straße wäre laut Flächennutzungsplan für Wohnbebauung nutzbar. Es hat eine Fläche von 5.735 Quadratmetern und früher befand sich dort die ehemalige Kirschhalle. Diese wurde als Lager für den städtischen Bauhof und als Vereinsheim der örtlichen Wasserwachtgruppe genutzt. Nachdem der Bauhof 2017 mit dem Lager in das Gewerbegebiet Lindach A umgesiedelt wurde, kam auch der Abriss der Halle. Ein erstes Konzept für die weitere Nutzung in Form des Reihenhauskonzepts eines Münchner Architektenbüros, welches 15 Einheiten vorsah, wurde nicht weiterverfolgt.

Dann folgte in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses die Vorstellung der beiden Konzepte zweier mehrstöckiger „Hochhäuser“ und des Lebensmittelmarkts mit Wohnungen. „Beide Varianten wären grundsätzlich denkbar und haben etwas für sich, aber es hat sich schon in der Bauausschusssitzung gezeigt, dass es noch viele Bedenken gibt. Beispielsweise die Höhe der beiden ‚Hochhäuser‘“, rekapitulierte Erster Bürgermeister Florian Schneider (SPD) seine Eindrücke dem Stadtrat. „Das Ganze ist heute auf jeden Fall noch nicht beschlussreif, also gilt es Meinungen und Nachbesserungsvorschläge einzuholen.“

„Man sollte die ‚Hochhäuser‘ vielleicht auf fünf Stockwerke eindampfen. Die von den Planern als Vorteil genannte fußläufige Erreichbarkeit des Marktes für Anwohner wird sich fürchte ich kaum auswirken. Die meisten Leute werden dann doch mit dem Auto kommen. In jedem Fall sollte man unbedingt die Auswirkungen auf den Verkehr simulieren lassen“, regte in der Diskussion dann beispielsweise Zweiter Bürgermeister Norbert Stranzinger (CSU) an. „Wenn man die Zahl der Stockwerke verringert, reduziert das natürlich auch mit der möglichen Zahl der Wohnungen die Attraktivität des Projekts für den Bauherrn“, gab Gunter Strebel (Grüne) zu bedenken. „Wenn, dann muss das so gebaut werden, dass es sich harmonisch in die Umgebung einfügt!“, betonte Klaus Schultheiß (FDP).

hs

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