Anlagebetrug: Opfer müssen weiter bangen

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Burghausen - Die von einem Finanzdienstleister betrogenen Anleger in Burghausen müssen sich gedulden. Bis sie Forderungen einklagen können, wird es noch eine Weile dauern.

Viele Kunden, die von einem Burghauser Finanzdienstleister betrogen worden sind, bangen weiter um ihr Vermögen. Denn es wird noch eine Weile dauern, bis die geschädigten Anleger ihre Forderungen anmelden können.

Im Burghauser Anlagebetrug muss nämlich erst ein Insolvenzverfahren eröffnet werden, wie der "Burghauser Anzeiger" berichtet. Der Sprecher der Berliner Anwaltskanzlei Christoph Moeller gab diese Auskunft. Ein vorläufiger Insolvenzverwalter wurde bereits beauftragt.

Finanzdienstleister mit Schneeballsystem

Der zuletzt in Braunau tätige Finanzdienstleister hatte ein Schneeballsystem aufgebaut und sich schließlich selbst angezeigt. Es handelt sich um etwa 500 Betrugsfälle, die Staatsanwaltschaft München bestätigte einen Betrag in Höhe von etwa 20 Millionen Euro.

Möglicherweise kann es noch mehrere Jahre dauern, bis die Anleger eine Entschädigung bekommen - wenn überhaupt. Auf den Konten des Finanzunternehmers konnten bisher nur etwa 6,5 Millionen Euro sichergestellt werden.

Da der Beschuldigte mittlerweile in Berlin wohnt, läuft das Verfahren am Amtsgericht in Berlin-Charlottenburg.

hy/ro24

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / obs

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