Gas von Rotterdam bis nach Burghausen

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Burghausen - Die EPS Ethylen-Pipeline-Süd, an die auch die Wacker Chemie AG angeschlossen ist, darf schon bald den Dauerbetrieb aufnehmen.

Nach einem letzten Test hat die EPS Ethylen-Pipeline-Süd von TÜV Süd und TÜV Rheinland die Erlaubnis erhalten, den Dauerbetrieb aufzunehmen. Die „Unbedenklichkeitserklärung zur Aufnahme des regulären Betriebs der Rohrfernleitung Ethylen-Pipeline-Süd“ ist den zuständigen Behörden vorgelegt worden, sodass der reguläre Betrieb bald beginnen kann. Die letzten Prüfungen fanden Anfang Mai statt.Am Freitag, den 19. Juli wird die EPS Ethylen-Pipeline-Süd mit einem Festakt in München offiziell in Betrieb genommen.

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Mit der neuen 370 Kilometer langen Pipeline werden Chemie-Standorte in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verbunden. Sie ist auch an die seit Jahrzehnten in Betrieb befindliche Leitung zwischen Münchsmünster, Gendorf und Burghausen angeschlossen. Die EPS Ethylen-Pipeline-Süd gehört zu einem gesamteuropäischen Pipeline-Netz.

Dr.-Ing. Werner Döhler, Geschäftsführer der EPS Ethylen-Pipeline-Süd, erklärt zu dem Projekt: „Dieser Verbund macht es möglich, dass Ethylen nun vom niederländischen Rotterdam oder aus dem Ruhrgebiet über den Kölner und Frankfurter Raum bis an die österreichische Grenze nach Burghausen und natürlich auch in die andere Richtung transportiert werden kann.“

Ethylen ist eine wichtige Grundchemikalie, die unter anderem zur Herstellung des Kunststoffes Polyethylen verwendet wird.

Rubriklistenbild: © dpa

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