Feierliche Eröffnung im Januar

KV-Terminal: Großer Bahnhof zur Eröffnung

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt kommt zur Eröffnung des Kombi-Terminals
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Burghausen - Nach acht Jahren ist das Kombi-Terminal in Burghausen endlich in Betrieb, was nun noch fehlt, ist nicht mehr als ein formaler Akt: die feierliche Eröffnung.

Was lange währt, wird endlich gut - und das Projekt Kombi-Terminal in Burghausen währte bis zur Inbetriebnahme tatsächlich sehr lange. Entwicklung, Planung und Realisierung nahmen acht Jahre in Anspruch - mehr Zeit als ursprünglich veranschlagt. Am 7. November dieses Jahres startete dann endlich der reguläre Betrieb, inzwischen fährt das Terminal unter Volllast. Nun fehlt nur noch ein letzter formaler Akt: die feierliche Eröffnung der Anlage.

Verkehrsminister kommt zur Eröffnung

Vor Start des regulären Betriebs hatte es einen "großen Bahnhof" am Terminal gegeben. Bei einem Besichtigungstermin hatten Vertreter von TÜV, Dekra und Eisenbahnbundesamt die Anlage in Augenschein genommen. Am 19. Januar folgt quasi der "ganz große Bahnhof". Zur feierlichen Eröffnung kommen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, der Staatssekretär im Bayerischen Verkehrsministerium Gerhard Eck sowie weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft wie Burghausens Bürgermeister Hans Steindl, Wacker-Vorstand Dr. Tobias Ohler und Dr. Karl Friedrich Rausch, Transport- und Logistik-Vorstand bei der Deutschen Bahn. Nach einer kirchlichen Segnung besiegelt eine symbolische erste Zugfahrt die Eröffnung des Terminals.

Im täglichen Betrieb befahren freilich schon seit Wochen viele Züge das Terminal. Die Grenzkapazität der Anlage liegt bei 40.000 Kranhüben pro Jahr und soll bereits im kommenden Jahr in einer zweiten Baustufe auf jährliche 70.000 Kranhübe erhöht werden. Der Bedarf für ein so potentes Terminal ist nach Einschätzung der Investorengesellschaft Regio-Invest Inn-Salzach GmbH in der Region in jedem Fall vorhanden.

Inbetriebnahme im März war mal das Ziel

Das Großprojekt Kombi-Terminal hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Verzögerungen zu kämpfen. Der kalte Winter 2012/2013 hatte den Bau um fünf Wochen verzögert, mit einer Beschleunigungsmaßnahme sollte eine Inbetriebnahme im März 2014 weiter möglich sein. Ende 2013 war dann ein Betrieb ab Juni 2014 ins Auge gefasst worden. 2014 hatte dann die Betriebsgenehmigung von der Regierung von Oberbayern auf sich warten lassen. Die Besonderheit des Terminals ist, dass die Anlage von einem privaten Investor an einen öffentlichen Eisenbahnbetreiber verpachtet wird - eine rechtlich so eigentlich nicht vorgesehene Konstellation.

Ende August lag dann aber die Probebetriebsgenehmigung vor, am 28. August ist der erste Zug in das Terminal eingefahren. Ende September haben dann erneut Experten die Anlage unter die Lupe genommen und Ende Oktober gab die Regierung von Oberbayern schließlich grünes Licht für den regulären Betrieb.

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