Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

AOK unterstützt Bildungsprogramm

GemüseAckerdemie - Der Unterricht im Freien geht weiter

AOK: Gemüseackerdemie
+
Auf dem Bild (v.l.) Ackerbuddies Birgit Leisling und Stefan Angstl, dazwischen Ackercoach Elisabeth Auer, Natascha Hendel von der Ökomodellregion Inn-Salzach und die Leiterin der AOK-Geschäftsstelle Burghausen, Regina Rasch.

Neben Mathe, Deutsch und Erdkunde stehen an der Johannes-Hess-Grundschule in diesem Schuljahr auch Säen, Pflanzen und Jäten auf dem Unterrichtsplan. Damit Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse rund um den regionalen Gemüseanbau verbessern, beteiligen sie sich an dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie.

Burghausen - Die AOK Burghausen hat die Finanzierung des Programms für vier Jahre übernommen. Nun informierte sich Geschäftsstellenleiterin Regina Rasch über den Programmfortschritt.
 
Die Kinder legten in klassenübergreifenden Teams einen Schulacker an und pflanzen und säen über bis zu 30 verschiedene Gemüsearten. Die ersten beiden Pflanzungen sind bereits erfolgt. Es gab auch schon reiche Ernte. Nun war die Nachsaat an der Reihe: Die Samen von Spinat und Wintersalaten wurden in die abgeernteten Beete ausgebracht.

Regional und saisonal in der Praxis erleben

So halten sich die Mädchen und Buben viel an der frischen Luft auf – und erfahren, wo Lebensmittel herkommen und wie viel Arbeit und Spaß es macht, Gemüse selbst anzupflanzen, zu pflegen und zu ernten. Dabei lernen die Kinder die komplette Wertschöpfungskette kennen.

„Gemüse und Obst gibt es heutzutage im Supermarkt fast rund um die Uhr und saisonal unabhängig zu kaufen“, so die Leiterin der AOK-Geschäftsstelle Burghausen, Regina Rasch.

Die ersten Erdbeeren liegen bereits im Februar im Regal, Kartoffeln sind geschält zu haben und in Würfel geschnittene Ananas stehen bereits verzehrfertig im Kühlregal. „Regional und saisonal sind aktuell die wichtigsten Schlagworte, wenn es um gesundes und nachhaltiges Essen geht.

In der GemüseAckerdemie lernen junge Menschen, welche Lebensmittel bei uns wachsen und wann man sie erntet“, so Rasch.
 
Die Ökomodellregion Inn-Salzach wurde von Natascha Hendel vertreten. Diese hatte die Schule auf das AOK-Förderangebot aufmerksam gemacht.
 
„Die Mädchen und Buben pflanzen, pflegen und ernten das Gemüse nicht nur, sondern verarbeiten und vermarkten es auch“, sagt Ackercoach Elisabeth Auer von Acker e. V. Die Kinder sind mindestens einmal pro Woche im Schulgarten aktiv und erleben damit unmittelbar, wie schmackhaft und gesund frisches Gemüse ist.

Durch diesen starken Praxisbezug und die Einbindung in den Lehrplan fördert das Programm zudem Bewegungsfreude und soziale Kompetenzen der Kinder.

Schüler erwerben Ernährungskompetenz

Mit dem Schulgarten als interaktivem Lernort will die AOK die Ernährungskompetenz der Schülerinnen und Schülern der 3. bis 8. Jahrgangsstufe stärken. Im Vorfeld wurden die Lehrerinnen und Lehrer geschult und mit umfangreichem Bildungsmaterial für den Unterricht ausgestattet.

Die sogenannten 20 Bildungsbausteine vermitteln Wissen rund um das praktische Ackern und weiterführende Themen der Nachhaltigkeit. Besonders gefällt den Schülerinnen und Schülern die praktische Arbeit direkt auf dem Feld.

Bei einer entsprechenden Frage von Schulleiterin Margit Burgstaller zeigten sich alle Kinder begeistert von ihrem Outdoor-Unterricht. Manche wollten gar für immer an der Schule bleiben.
 
Die AOK Bayern unterstützt die GemüseAckerdemie von Acker e.V. im sechsten Jahr und schickt bereits die 150. Schule auf den Acker. Seit 2017 bauen bayernweit über 5.000 Kinder ihr eigenes Gemüse an und es werden insgesamt über 7.000 Quadratmeter Ackerfläche von Schülerinnen und Schülern bewirtschaftet.

Neben der Johannes-Hess-Grundschule startete heuer auch die Grundschule Marktl mit dem Unterricht im Freien.

Pressemeldung AOK

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion