Kraftwerksanschluss: Jetzt wird erörtert

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Burghausen - Klartext: Ab 12. März erörtern öffentliche und private Betroffene, ob zwischen Haiming und Simbach am Inn eine Kraftwerksanschlussleitung gebaut werden kann.

Im Planfeststellungsverfahren um die 380-kV-Anschlussleitung vom geplanten OMV-Kraftwerk in Haiming zum Umspannwerk in Simbach kommen jetzt noch einmal alle Betroffenen zu Wort. In Anhörungen vom 12. bis zum 14. März werden die Einwände, Stellungnahmen und Kritiken erörtert, die nach dem öffentlich Auslegen der Pläne im Dezember 2012 eingegangen waren. Die Besprechungen finden im Bürgerhaus in Burghausen statt. Am ersten Tag kommen Kommunen, Verbände und Versorger zu Wort, am zweiten Tag eine Gruppe privater Einwender, die durch einen Rechtsanwaltskanzlei verterten wird. Am dritten Tag haben gegebenfalls weitere private Betroffene das Wort.

Die Gespräche sollen dabei helfen, möglichst viele Probleme aus dem Weg zu räumen. Der Zeitplan für die 380-kV-Anschlussleitung sieht einen Baubeginn noch 2013 vor. Fertigstellung soll - bei Kosten von rund 26 Millionen Euro - 2014 erfolgen. Die Leitung ist Teil eines geplanten Gas-und Kombi-Kraftwerks in Haiming mit über 800 Megawatt Leistung. Dieses soll 2015 in Betrieb genommen. Für den Bau der rund 16,5 Kilometer langen Kraftwerksleitung müssen mehr als 50 Masten gesetzt werden.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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