Freibad gerettet, Merz freut sich "narrisch"

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Burgkirchen - Das Freibad ist gerettet! Vom Landkreis erhält die Gemeinde Burgkirchen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 60.000 Euro.

Für drei Jahre wird Burghausen den Betrieb des Burgkirchener Freibades übernehmen. Neben dem Burghauser Freibad, dem Hallenbad und dem Wöhrsee ist das Burgkirchener Freibad die vierte Freizeiteinrichtung, die die Bäderleitung Burghausen mitverwaltet.

Dadurch sind die 60.000 Euro Zuschuss vom Landkreis möglich, denn aus juristischer Sicht ist es einer Gemeinde nicht gestattet, einer anderen Geld ohne Eigennutzen zu schenken. "Durch die Übernahme des Burgkirchener Freibades entlastet Burghausen seine eigenen und hat somit auch etwas davon", erkärt Burgkirchens Bürgermeister Dr. Stephan Merz. "Wir freuen uns narrisch, dass die Stadt uns hilft und dass das Freibad heuer aufmachen kann."

Der ursprünglich angedachte Termin Anfang Mai müsse aber auf Ende Mai verschoben werden. In diesem Zusammenhang weist Merz den Vorwurf von Norbert Stranzinger zurück, er habe nach der Zusage Burghausens zur Übernahme gesagt, jetzt gehe seine Gemeinde das Bad nichts mehr an. "Da ging es um die Frage, wann das Freibad aufmachen soll. Ich habe gemeint, es geht mich nichts an, ob es Anfang oder Ende Mai aufmacht, weil ich das nicht entscheiden kann", berichtigt der Bürgermeister.

Reduzierte Öffnungzeiten und höhere Eintrittspreise sind Dinge, die die Burgkirchener in Zukunft hinnehmen müssen, wenn sie möchten, dass das Freibad der Gemeinde erhalten bleibt. Mit den 60.000 Euro sollen vor allem Fließen- und Betonschäden behoben werden, wie Merz erklärt. "Das Bad ist 27 Jahre alt. Außer den Fließen und dem Beton ist es aber in gutem Zustand." Technik, Sanitäranlagen und Umkleiden seien völlig in Ordnung.

Neben dem Landkreiszuschuss darf sich Burgkirchen auch über eine Spende der Raiffeisenbank freuen. Schon im vergangenen Jahr hat das Geldinstitut einen großen Teil beigesteuert, damit das Freibad überhaupt öffnen konnte.

Anette Mrugala

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