Zeitung im Unterricht

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Mühldorf/Altötting  - 446 Kinder lernen nach den Herbstferien ihre Heimatzeitung näher kennen. Im Rahmen von „Zeitung in der Grundschule“ gehört die tägliche Lektüre zum Unterricht.

Zeitunglesen als Kulturgut, als interessante Möglichkeit, Kindern Spaß am Lesen zu vermitteln, als Lernschritt auf dem Weg zu einem verantwortlichen Umgang mit den Medien: Die Aktion „Zeitung in der Grundschule“ erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit bei Schülern und Lehrern.

Zum wiederholten Mal bietet die Heimatzeitung zusammen mit dem IZOP-Institut und der „VR - Meine Raiffeisenbank“ Mädchen und Buben die Gelegenheit sich intensiv mit dem Medium zu befassen. 20 Klassen zwischen Wasserburg und Mühldorf, zwischen Obertaufkirchen und Waldkraiburg beteiligen sich heuer, erstmals ist auch ein Kinderhort dabei. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Mühldorf will ihren Kindern die Zeitung näher bringen. Denn es geht nicht nur darum aufmerksam zu lesen. Die Schüler erhalten konkrete Arbeitsaufträge, um die Zeitung im Detail kennen zu lernen, und sind selbst als Reporter unterwegs, die ihre Berichte in die Redaktion schicken.

Zum ersten Mal nimmt der Kinderhort der Arbeiterwohlfahrt an dem Projekt „Zeitung in der Schule“ teil.

 „Die Erziehung zur Kultur des Zeitunglesens ist uns eine Verpflichtung und soll so früh wie möglich geschehen“, betonte Schulamtsdirektor Paul Schönstetter am gestrigen Nachmittag im Rahmen der Auftaktveranstaltung für die beteiligten Lehrer in der Zentrale der „VR - Meine Raiffeisenbank“ in Altötting. Die Erziehung zur Informationsaufnahme schaffe nicht nur ein politisches Bewusstsein, sondern auch ein Bewusstsein für die Gemeinschaft und den Staat.

Projektbetreuer Dr. Markus Moog vom IZOP-Institut gab den Lehrern didaktisch aufbereitetes Unterrichtsmaterial an die Hand und machte deutlich, dass das Oberbayerische Volksblatt mit „Zeitung in der Schule“ seit Mitte der 90er Jahre rund 18 000 Schüler erreicht habe. Nach einer Erhebung im Auftrag des Verlegerverbandes sei die Wahrscheinlichkeit, dass ZIS-Teilnehmer später Abonnenten oder regelmäßige Zeitungsleser werden, deutlich höher als bei den übrigen Schülern.

Redakteur Hans Grundner sprach von den „guten Erfahrungen“, die das OVB-Medienhaus bisher mit dem Projekt gemacht habe. Ziel des Verlags sei es, die Kinder und deren Familien so früh wie möglich auf die Lokalzeitung aufmerksam zu machen und Interesse für die lokale Berichterstattung zu wecken. VR-Vorstandsmitglied Martin Burggraf bekräftigte, dass das Geldinstitut durch die finanzielle Unterstützung des Projekts seiner Verantwortung für die Jugend in der Region gerecht werde. Zum dritten Mal ist die „VR - Meine Raiffeisenbank“ an „Zeitung in der Schule“ beteiligt und liefert zudem interessante Rechercheansätze rund um das Thema Bank.

Das Projekt startet am 8. November und endet am 18. Februar. In diesem Zeitraum erhalten alle Kinder in den teilnehmenden Klassen eine kostenlose Ausgabe der Tageszeitung. ha/hg/hon

Rubriklistenbild: © amu

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