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Aktuelle Analyse und Langzeitvergleich

Zahlen der Altöttinger Kommunen rauschen nach unten - eine schon fast wieder „Corona-frei“

Nach langer Zeit sinkt auch im Landkreis Altötting die Sieben-Tage-Inzidenz aufs Niveau der Nachbarlandkreise - die Zahl der „aktiven“ Fälle drittelt sich sogar und eine Kommune ist schon fast wieder bei null.

Landkreis Altötting - Während der Landkreis Altötting bis zuletzt auf einem relativ hohen „Sockel“ an Corona-Neuinfizierten saß, geht es jetzt schlagartig nach unten: 3147 „aktive“ Corona-Fälle waren es noch vorige Woche, am Dienstag (19. April) waren es dann nur noch 1065. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei etwa 700 und damit etwa auf dem Niveau der Nachbarlandkreise. Auch in ausnahmslos allen Kommunen im Landkreis Altötting gibt es diese Woche deutlich weniger bekannte Corona-Fälle als in der vorigen.

Nur noch zwei bekannte Corona-Fälle in Stammham

Beinahe „Corona-frei“ ist derzeit Stammham. Dort sind nur noch zwei „aktive“ Fälle bekannt. Vorige Woche waren es in Stammham noch 25 registrierte Infizierte. Weitere Beispiele für den aktuellen „Corona-Absturz“: Burghausen sinkt von 415 auf 147 „aktive“ Fälle, Unterneukirchen von 135 auf 29 oder Erlbach von 41 auf sieben. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz vermeldete am Dienstag Feichten mit 240.

Zahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Altötting, Stand 19. April.

In Relation zur Einwohnergröße ist derzeit Halsbach noch am stärksten mit dem Coronavirus belastet. Die 19 Fälle entsprechen dort 1,82 Prozent der Bevölkerung. Es folgen Perach (1,55 Prozent/20 „aktive“ Fälle) und Pleiskirchen (1,51 Prozent/37 Fälle). Im Landkreis-Schnitt gelten momentan 0,95 Prozent als Corona-positiv - vorige Woche waren es noch über 2,8 Prozent. Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen vermelden Pleiskirchen (1333) und Perach (1221) - die einzigen Kommunen im Landkreis Altötting mit einer vierstelligen Inzidenz.

„Aktive“ Corona-Fälle in Burghausen, Altötting, Burgkirchen, Töging und Neuötting im Verlauf der vergangenen Wochen.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 324 Todesfälle im Landkreis zu beklagen - die gleiche Zahl wie vorige Woche. 26 Patienten aus dem Landkreis Altötting sind derzeit mit positivem Covid-Test in einem Krankenhaus untergebracht, zwei von ihnen müssen auf einer Intensivstation behandelt werden. 76,4 Prozent im Landkreis sind zweitgeimpft gegen das Coronavirus, knapp 58 Prozent auch „geboostert“.

xe

Rubriklistenbild: © Wikimedia n Konrad Lackerbeck

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