Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Aktuelle Analyse und Langzeitvergleich für Kreis Altötting

Wieder neue Corona-Allzeitrekorde - und ein Ort mit über sieben Prozent Infizierten

Während sich in den Nachbarregionen die Corona-Lage entspannt, werden im Landkreis Altötting wieder neue Rekorde gebrochen: So viele „aktive“ Fälle wie noch nie - und in einem Ort sind es sogar über sieben Prozent.

Landkreis Altötting - Die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle im Landkreis Altötting klettert und klettert: Am Mittwoch (5. April) waren es 4270 - was erneut einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie bedeutet. Bei gut 100 Menschen mehr als in der Vorwoche ist jetzt eine Infektion nachgewiesen. Auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegen alle Nachbarlandkreise inzwischen wieder unter 2000, der Kreis Altötting aber nicht. Im Schnitt sind gut 3,8 aller Landkreis-Bürger derzeit mit dem Virus infiziert.

Zahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Altötting, Stand 5. April.

In Relation zur Bevölkerung sticht diese Woche ganz besonders Perach heraus: Dort gelten 7,14 Prozent aller Einwohner als „aktive“ Corona-Fälle - ebenfalls ein Rekordwert im Landkreis seit Beginn der Pandemie. 92 Menschen gelten in Perach derzeit als „positiv“. Drei weitere Orte im Landkreis liegen noch über der Marke von fünf Prozent infizierter Bevölkerung: Erlbach mit 5,69 Prozent (68 „aktive“ Fälle), Unterneukirchen mit 5,37 Prozent (177 Fälle) und Reischach mit 5,31 Prozent (140 Fälle). Perach führt mit 4122 auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Liste der Kommunen im Landkreis an.

„Aktive“ Corona-Fälle in Burghausen, Altötting, Burgkirchen, Töging und Neuötting im Verlauf der vergangenen Wochen.

Aber nicht überall im Landkreis werden es mehr Corona-Infizierte, in zwölf Kommunen sinkt die Zahl. Besonders deutlich zum Beispiel in Töging mit minus 50. Nach absoluten Zahlen hat weiterhin Burghausen die meisten Corona-Fälle (634), gefolgt von Altötting (469), Burgkirchen (405) und Töging (396).

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 321 Todesfälle im Landkreis zu beklagen - vier mehr als vorige Woche. 28 Patienten aus dem Landkreis Altötting sind derzeit mit positivem Covid-Test in einem Krankenhaus untergebracht, drei von ihnen müssen auf einer Intensivstation behandelt werden. 

xe

Rubriklistenbild: © Pixabay tassilo111

Kommentare