Stiftung Weltkinderlachen: Bilderrahmen zeigt Arbeit

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Landrat Erwin Schneider mit Alois Reitberger, dem Initiator von Weltkinderlachen.

Altötting - Mit einem digitalen Bilderrahmen im Landratsamt gewährt die Stiftung Weltkinderlachen Einblick in ihre Arbeit und sagt ihren vielen Spendern Danke.

Das Landratsamt ist das erste öffentliche Gebäude, in dem der digitale Bilderrahmen der Stiftung Weltkinderlachen über die Arbeit der Stiftung informiert. Später soll er auch in anderen öffentlichen Gebäuden in Alt- und Neuötting zu sehen sein. Bis Ende Juli ist er im Eingangsbereich des Landratsamtes aufgestellt. „Der Staat kann nicht alles machen; WeltKinderLachen ist eine wertvolle Ergänzung für Kinder die ohne diese Unterstützung tatsächlich ausgegrenzt würden. Kommen Sie ins Landratsamt und informieren Sie sich über die vielfältige Arbeit von WeltKinderLachen“, so Landrat Erwin Schneider 

Die Stiftung WeltKinderLachen wurde vor knapp fünf Jahren mit dem Ziel gegründet, Kindern in der Region – besonders den bedürftigen – eine Hand zu reichen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Das Ziel verfolgt sie auf drei Wegen: Kindern Freude schenken, Folgen der Armut bei Kindern lindern und das Bewusstsein für und Freude an der Umwelt wecken.

Diese Arbeit, die heute so notwendig ist wie am Tag der Gründung der Stiftung, integriert sich zum einen in das Netz der verschiedenen ehrenamtlichen Organisationen im Landkreis und nimmt zum anderen aber ganz spezifische Aufgaben wahr. Für die Stiftung WeltKinderLachen ist nicht nur wichtig, dass die Spendengelder ausschließlich den Zielen der Stiftung zugute kommen, sondern dass sie genau dort landen, wo die Hilfe wirklich notwendig ist. Um das zu erreichen, arbeitet sie eng mit Erziehern/innen, Pädagogen/innen und Sozialarbeitern/innen zusammen, die exakt wissen, wo Hilfe notwendig ist, und unterstützt Einzelpersonen und Förderprojekte, die zielführend sind.

Wenn wir uns fragen, was das Schlimmste an Armut ist, lautet die Antwort: „Armut schließt aus“. In Deutschland ist in der Regel nicht der Hunger das Problem oder der Mangel am Allernotwendigsten, sondern die Tatsache, nicht dazuzugehören. Es ist nicht nur für den Armen bitter, sondern es ist auch ein Risiko für die Gesellschaft, wenn Menschen nicht integriert sind.

WeltKinderLachen unterstützt zum Beispiel das Straubinger Modell in der Fellermeierschule in Neuötting und das IFA-Projekt in der Franziskushaus-Heimvolksschule in Altötting. Sie engagiert sich außerdem auch für die Umwelt. In zwei aufeinanderfolgenden Schuljahren hat die Stiftung die Projekte „WASSER“ zusammen mit Schulen und „ERDE“ zusammen mit Kindergärten aus Alt- und Neuötting initiiert und die Ergebnisse der Arbeit in einer Ausstellung zugänglich gemacht.

Da sich die Stiftung WeltKinderLachen fast ausschließlich aus Spenden finanziert, ist es wichtig, den Spendern zu zeigen, was getan wurde. Daraus wurde die Idee geboren, die Bürger/innen über die Arbeit mithilfe einer Bilderstrecke zu informieren, die in einem digitalen Bilderrahmen an verschiedenen Standorten gezeigt wird. Daneben ist sie ein Dankeschön der Kinder an die vielen Spender.

PM Landratsamt Altötting

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