Verbund kauft Innkraftwerke

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Altötting - 13 bayerische Wasserkraftwerke am Inn hat der Verbund von der E.ON erworben. In einer Pressekonferenz im Landratsamt klärten die Verantwortlichen über die gesamte Situation auf. ++Video++

Die Energieallianz Bayern GmbH & Co. KG, die von den Landkreisen Altötting und Rosenheim mitgetragen wird, hatte sich ebenfalls um die Kraftwerke beworben. Dem Verbund, dem größten Elektrizitätsunternehmen Österreichs, wurden sie letztendlich zugesprochen.

Über die "politische Schiene" könne damit aber ein beachtlicher Erfolg für die bayerischen Kommunen erzielt werden, meint Altöttings Landrat Erwin Schneider. Was genau damit gemeint ist, wurde in einer Pressekonferenz vorgestellt, zu der auch Stadt- und Kreisräte und Bürgermeister der einzelnen Gemeinden geladen waren. "Der Verbund hat angeboten, den bayerischen Kommunen 30 Prozent-Anteile an der Firma zur Verfügung zu stellen", erklärte Landrat Erwin Schneider. Mit dem Verbund habe die Region darüber hinaus einen sehr kompetenten Partner für die Stromwirtschaft bekommen.

Im Landratsamt in Altötting fanden sich der Vorstandsvorsitzende des Verbundes Dipl.- Ingenieur Wolfgang Anzengruber und Dr. Ulrike Baumgartner- Gabitzer, Alöttings Landrat Erwin Schneider, Mühldorfs Landrat Georg Huber und der stellvertretende Landrat für den Landkreis Rosenheim Josef Huber ein und standen der Menge Rede und Antwort.

Der Verbund ist einer der führenden Wasserkrafterzeuger in Europa. Mit dem Erwerb der 13 Wasserkraftwerke am Inn baue er diese Position noch weiter aus, sagte Dr. Wolfgang Anzengruber. Die beiden Landräte der Region zeigten sich sehr zufreiden und froh über die Entscheidung von E.ON. Eine langjährige gute Nachbarschaft zwischen Bayern und Österreich bestärke sie in ihrem guten Gefühl. Auch in der Stromwirtschaft habe man schon eng zusammengearbeitet. "Wir glauben, dass die Zusammenarbeit auch künftig gut verlaufen wird und wir sind froh, dass der Verbund die Kraftwerke erworben hat", freute sich Landrat Erwin Huber.

In der nächsten Zeit stehe viel Informationsarbeit auf dem Programm, kündigte Wolfgang Anzengruber an. In Informationsveranstaltungen in den einzelnen Standorten wolle sich der Verbund vorstellen und keine Fragen unbeantwortet lassen.

Auf der Altöttinger Hofdult stießen die Beteiligten nach der Konferenz noch auf die kommende Zusammenarbeit an.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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