BRK: Veeh-Harfe für Senioren

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Bürgermeister Peter Haugeneder, Cornelia Seemann, Leiterin Seban-Dönhuber-Haus, Adelgunde Oberhauser, Kreisbrauchtumspflegerin, Marina Dausch, Seban-Dönhuber-Haus (von links).

Neuötting - Ein klangvolles Geschenk überbrachte Adelgunde Oberhauser am Samstag den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seban-Dönhuber-Hauses in Neuötting.

In der voll besetzten Cafeteria überreichte die Brauchtumspflegerin des Landkreises an Einrichtungsleiterin Cornelia Seemann eine sogenannte „Veeh-Harfe“. Dieses nach seinem Erbauer benannte Instrument ähnelt einer Zither, kann aber dank einlegbarer Notenblätter auch von Laien ohne Vorkenntnisse gespielt werden. So wird die Veeh-Harfe bevorzugt in der Alten- und Behindertenarbeit eingesetzt. Der schon lang gehegte Wunsch der Mitarbeiterinnen des Seniorenhauses konnte nun erfüllt werden, weil aus dem Etat der Neuöttinger Volksmusiktage ein Überschuss zur Verfügung stand, der im Sinne des 2009 verstorbenen Gründers Franz Wimmer für die Anschaffung dieses Instruments verwendet wurde. Auch die Stadt Neuötting steuerte einen Betrag bei.

Dass der sinnvoll angelegt ist, davon konnten sich Bürgermeister Peter Haugeneder und Karl-Heinz Niederhammer im Seban-Dönhuber-Haus überzeugen. Denn nicht nur das auf sechs Musikanten verstärkte „Kleeblatt“ spielte auf, auch die Seniorinnen und Senioren sangen kräftig mit. Musik ist gerade für alte Menschen ein wichtiger Quell der Lebensfreude. Viele kennen aus ihrer Jugend noch alle Strophen der alten Volkslieder und singen mit Begeisterung. Die neue Veeh-Harfe wird deshalb im Seban-Dönhuber-Haus fleißig genutzt werden und den Bewohnern viele schöne Stunden bereiten. re

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