Treffen der Europapreisträger

Überraschung in der Ukraine für Altötting

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Bürgermeister Herbert Hofauer präsentierte in der Ukraine die Stadt Altötting in einem Vortrag
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Altötting/Charkiw - Große Ehre für die Stadt Altötting: Bei einem Treffen der Träger des Europapreises wurde die Kreisstadt in das achtköpfige Präsidium gewählt.

Seit vielen Jahren engagiert sich die Stadt Altötting auf europäischer Ebene. Insbesondere das Engagement der Wallfahrtsstadt in "Shrines of Europe", einer Vereinigung europäischer Wallfahrtsorte, fand europaweit Beachtung. 2013 zeichnete der Europarat Altötting mit dem Europapreis aus, der höchsten Auszeichnung, die der Europarat an Städte und Gemeinden verleiht.

Mit dieser Ehre gehen auch neue Aufgaben einher. Am Wochenende hat Altöttings Erster Bürgermeister Herbert Hofauer an der Generalversammlung der Europapreisträgerstädte in Charkiw (Ukraine) teilgenommen. Auf der Vollversammlung bekam Hofauer die Gelegenheit, die Stadt Altötting mit einem Vortrag und einem Film zu präsentieren.

Völkerverständigung seit 1984

Bei der Wahl des achtköpfigen Präsidiums der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte gab es dann die große Überraschung: Die Wahl fiel auf Altötting. Mit ihren gut 12.000 Einwohnern ist Altötting die mit Abstand "kleinste" Stadt im Präsidium. Die weiteren Mitglieder sind die Großstädte Darmstadt, Mülheim an der Ruhr, Klaipeda (Litauen) und Tschenstochau (Polen) sowie die Millionenstädte Charkiw, Bursa und Ankara (beide Türkei).

Die Arbeitsgemeinschaft wurde am 25. März 1984 im italienischen Udine gegründet. Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss aller Europapreisträgerstädte. Ansinnen der Arbeitsgemeinschaft ist die Förderung der europäischen Solidarität und Völkerverständigung. Das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft darf selbstständig Maßnahmen ergreifen, um die Ziele der Arbeitsgemeinschaft zu erreichen - beispielsweise indem es Vorträge und Seminare veranstaltet. Außerdem legt das Präsidium fest, welche Themen in der Vollversammlung erörtert werden sollen. Die Mitglieder des Präsidiums werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

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