Wegen PFOA seit zwei Wochen wieder am Netz

Tüßlings Brunnen 1: Erfolg versprechend aber noch nicht schwarz auf weiß

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Die Desinfektionsanlage mit vorgeschalteter Filteranlage im Tüßlinger Brunnengebäude
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Tüßling – Am Montagnachmittag werden es zwei Wochen, dass Brunnen 1 der Marktgemeinde wieder Wasser ins örtliche Netz einspeist. Um wie viel µg/l der Leitwert für PFOA im Trinkwasser damit unterschritten wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Seit zwei Wochen ist Brunnen 1 der Marktgemeinde wieder am Netz. Dass er wieder Wasser einspeist ist Folge der zu hohen Werte von PFOA im Kastler Trinkwasser

Das Wichtigste in Kürze:

  • Tüßling bezieht sein Wasser von Kastl.
  • Das Wasser aus Kastl weist mit 0,14 µg (Milrogramm)/l eine PFOA-Konzentration über dem aktuell geltenden Leitwert von 0,1 µg/l auf.
  • Alternativen wurden gesucht. „Durch Mischung soll erreicht werden dass der Richtwert für PFOA von 0,1 µg/l nicht mehr überschritten wird.“ (Markt Tüßling)
  • Die Alternative, auf Wasser aus Teising zurückzugreifen, reichte mengenmäßig nicht aus.
  • Brunnen 1 rückte ins Visier. Das Problem: Dieses Wasser weist Verkeimungen auf. Die Lösung: Eine UV-Filteranlage wurde eingebaut.
  • Aus dem Tüßlinger Brunnen soll solange Wasser gefördert werden, bis die Aktivkohlefilteranlage in Kastl in Betrieb genommen wird.“ (Markt Tüßling)
  • Mit der Aktivkohlefilteranlage in Kastl ist wohl nicht vor Sommer 2018 zu rechnen. 

Noch kein aktuelles Ergebnis

Wie sich genau die Konzentration von PFOA im Tüßlinger Trinkwasser nach der Revitalisierung von Brunnen 1 entwickelt hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Erste Ergebnisse werden für diese Woche erwartet.

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