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Bürgerinitiative abgelehnt

Petition gegen Nasskiesabbau in Tüßling gescheitert - Landtagsabgeordnete Gisela Sengl fassungslos

Landtagsabgeordnete Gisela Sengl überreicht Unterschriften der Bürgerintiative im Umweltausschuss
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Landtagsabgeordnete Gisela Sengl (rechts) überreichte Rosi Steinberger die über 1000 Unterschriften.

Tüßling - Landtagsabgeordnete Gisela Sengl überreichte der Vorsitzenden des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag die über 1000 Unterschriften der Bürgerinitiative gegen den geplanten Nasskiesabbau. Die Petition wurde trotzdem mehrheitlich abgelehnt.

Die Meldung im Wortlaut

Über 1000 Unterschriften gegen den geplanten Nasskiesabbau im Tüßlinger Hochholz überreichte Landtagsabgeordnete Gisela Sengl gestern der Vorsitzenden des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, Rosi Steinberger. Die Petition der Bürgerinitiative Netzwerk Trinkwasser e.V. (BINT) wurde im Ausschuss trotzdem mehrheitlich abgelehnt.

Für Sengl unverständlich: „Nasskiesabbau ist ein massiver Eingriff ins Grundwasser“, so die Landtagsabgeordnete. „Dabei müssten wir alles dransetzen, unser Wasser so gut wie möglich zu schützen. Und in diesem Fall kommt auch noch der Verlust wertvoller landwirtschaftlicher Fläche dazu.“ Denn nach der Nasskiesabbau-Nutzung soll ein Baggersee entstehen; für den Wald, der an der Stelle nicht mehr aufgeforstet werden kann, muss dann eine Ausgleichsfläche geschaffen werden - mit großer Wahrscheinlichkeit auf landwirtschaftlichem Grund.

Das Sachgebiet Landwirtschaft der Regierung von Oberbayern hatte sich deshalb auch gegen den Nasskiesabbau ausgesprochen. Die Mehrheit im Umweltausschuss folgte trotzdem der Entscheidung des Landratsamts und lehnte die Petition ab.

Sengl: „Es ist wirklich bedauerlich, dass das Landratsamt seinen Ermessensspielraum nicht genutzt und auch keine Umweltverträglichkeitsprüfung anberaumt hat. Dass der Nasskiesabbau im Tüßlinger Hochholz genehmigt wurde, halten wir angesichts der Klimakrise und der Probleme mit dem Flächenfraß für grundfalsch. CSU und Freie Wähler haben den Knall immer noch nicht gehört.“

Pressemitteilung Gisela Sengl MdL

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