Zu allerletzt geht es auf dem Rechtsweg

Stell Dir vor, da verwüstet jemand Dein Grundstück

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Tüßling - Im Zuge der seismischen Untersuchungen im Raum Tüßling gibt es ein Problem und das obwohl dafür keine Genehmigung bestand. Ergebnis: Flurschäden in erheblichem Ausmaß. Bürgermeisterin Stephanie von Pfuel suchte das Gespräch.

Die RDG GmbH erkundet per Bescheid der Regierung von Oberbayern seit Anfang des Jahres Teile der Landkreise Mühldorf und Altötting mit dem Ziel, Vorkommen von Kohlenwasserstoffen zu finden und diese darstellen zu können

Die Messungen werden auch Rückschlüsse auf geothermale Energievorkommen zulassen“, heißt es. Was da offenbar mehrfach passiert ist, ist, dass schwere Maschinen mit allerhand Messapparatur auffahren und damit Unmut bei den betroffenen Grundstückseigentümern hervorriefen.

Das mit den schweren Maschinen ist gerade in dieser Jahreszeit mit auftauenden Böden nämlich offenbar schwierig. Die Trucks der RDG GmbH würden tiefe Spuren im Gelände hinterlassen, so die Erste Bürgermeisterin des Marktes Tüßling Stephanie von Pfuel gegenüber innsalzach24.de 

Problem:

Die Grundstückseigentümer hätten eigentlich gefragt werden und ihr Einverständnis geben müssen. Das ist laut Stephanie von Pfuel mindestens bei ihr und der Marktgemeinde nicht der Fall gewesen. Sie habe ihr Einverständnis nie gegeben und mehr noch habe sie mehrfach mündlich den Einsatz der Messfahrzeuge der RDG GmbH auf ihren Grundstücken untersagt.

Lösung:

Wie die Erste Bürgermeisterin des Marktes Tüßling am Mittwochmittag auf Nachfrage von innsalzach24.de mitteilte, habe es am Dienstagnachmittag ein Gespräch mit einem Mediator gegeben. Seitens der RDG GmbH habe man sich verständnisvoll und lösungsorientiert gezeigt. Normalerweise wolle sich die RDG GmbH auch so verstanden wissen und setzte hohe Maßstäbe, berichtet Stephanie von Pfiuel von dem Gespräch. In diesem Gespräch habe sie erfahren,dass es für die Genehmigungen der Grundstückeigentümer ein Subunternehmen gibt, das damit beauftragt ist. Das habe, so will von Pfuel es erfahren haben, offenbar Fehler gemacht. Ungeachtet dessen und der Entschuldigung der RDG GmbH, bleibt die Erste Bürgermeisterin des Marktes Tüßling hart: Wenn die Schäden nicht angemessen behoben werden, werde sie den Rechtsweg einschlagen.

Antwort von der RDG GmbH:

Auf Nachfrage von innsalzach24.de schreibt das Pressebüro der RDG GmbH: „Der konstruktive Dialog mit den Gemeinden und Grundstückseigentümern ist uns sehr wichtig. Uns ist an einem guten Verhältnis sehr gelegen. Wir gehen jederzeit auf alle Fragen und Bedenken ein. Sollten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Schäden an Flur oder anderem Eigentum entstehen, gehen wir dem selbstverständlich nach und entschädigen entsprechend.“ (Ernst Burgschwaiger, RDG-Projektleiter Bayern)

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