Gräfin von Pfuel nimmt Abschied von Charly

"Uns fehlen die Worte für unsere unfassbar tiefe Trauer"

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Berlin/Tüßling - In einem bewegenden Nachruf nimmt Gräfin von Pfuel Abschied von ihrem Sohn Karl Bagusat. Dieser verstarb vergangene Woche an den Folgen eines schweren Unfalls.

Nur 26 Jahre wurde Karl Bagusat, der älteste Sohn von Gräfin von Pfuel, alt. Er verstarb am 27. März an den Folgen seiner Verletzungen nach einem schweren Verkehrsunfall in der Charité-Klinik in Berlin. Bis zuletzt hatten Ärzte um das Leben von "Charly" gekämpft, doch ohne Erfolg. Sieben Tage nach seinem Unfall starb der Jungunternehmer. 

In dieser Woche war er aus dem Koma nicht mehr aufgewacht, aber seine ganze Familie war bei seinem Tod bei ihm und konnte sich verabschieden. Das berichtete ein Pressesprecher der Gräfin Bild gegenüber. 

Bagusat wurde in der Dunkelheit von einem Auto erfasst, als er die Straße überqueren wollte. Die Polizei schilderte den Unfallhergang wie folgt: „Der 26-Jährige prallte gegen die Motorhaube und Windschutzscheibe des Fahrzeugs. Von dort aus schleuderte der Mann auf die Gegenfahrbahn der Chausseestraße, wo er von einem entgegenkommenden Transporter, in welchem ein 23-Jähriger am Steuer saß, erfasst wurde.“ 

Nun nahm Charlys Mutter in einem bewegenden Nachruf Abschied von ihrem Sohn. Veröffentlicht wurde die Anzeige am Mittwoch, den 3. April, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 

"Unser unendlich geliebter Charly musste diese Erde so früh verlassen. Er wollte nur die Straße überqueren und ist in der Ewigkeit angekommen. Uns fehlen die Worte für unsere unfassbar tiefe Trauer", schreibt sie. Darüber wurde ein Auszug aus einem Gedicht des französischen Autors Charles Pierre Péguy abgedruckt.

Beerdigt wird Karl Bagusat in Tüßling. Wann genau die Beerdigung stattfindet, steht laut dem Sprecher Christoph Walter nicht fest. Noch sei der Leichnam nicht von der Gerichtsmedizin freigegeben worden. Wann genau das geschehen wird, ist aber noch nicht klar. Anwesend sollen aber nur die engsten Angehörigen und Freunde sein. Diese haben in den letzten Tagen eine sehr schwere Zeit hinter sich, die brutal gewesen sei, so Walter zu innsalzach24.de. 

jv

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