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Aktuelle Analyse und Langzeitentwicklung für Kreis Altötting

Trotz Anstieg der Corona-Zahlen: Entwicklung in den Kommunen teils sehr unterschiedlich

Woche für Woche steigt nun die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle im Landkreis Altötting - Gemeinden weisen Sieben-Tage-Inzidenzen von über 500 aus. Doch nicht überall gibt es starke Anstiege, mancherorts sinken die Zahlen auch.

Landkreis Altötting - Beinahe verdoppelt hat sich die Zahl der „aktiven“ Corona Fälle im Landkreis Altötting innerhalb der vergangenen zwei Wochen: 648 waren es am Mittwoch (3. November), und damit 312 mehr als am 20. Oktober. Wirkliche Hotspots bilden sich aber nicht wirklich heraus: Die höchste Infektionsquote bei den aktuellen Fällen hat momentan Reischach mit 1,18 Prozent, die höchste Sieben-Tage-Inzidenz weist Perach mit 534 aus. Zum Vergleich: Im Landkreis Traunstein hat Wonneberg über 2,4 Prozent an Infizierte und im Berchtesgadener Land liegen die höchsten Inzidenzen in den Gemeinden über 1000.

Stark steigende Zahlen in Burghausen und Burgkirchen, sinkende in Alt- und Neuötting

Nach Reischach (1,18 Prozent und 31 Fälle) sind die weiteren Orte, die in Relation zur Einwohnerzahl am stärksten vom Coronavirus belastet sind, Feichten und Perach. Mit 0,96 und 0,85 Prozent liegen sie aber auch unter der Ein-Prozent-Marke. Mit gut 0,7 Prozent folgen Tyrlaching, Mehring, Garching, Haiming und Erlbach. Für den ganzen Landkreis Altötting bedeuten die 648 „aktiven“ Fälle 0,58 Prozent der Gesamtbevölkerung. Stammham war noch vorige Woche die einzige „Corona-freie“ Kommune, aber auch dort gibt es inzwischen Infizierte.

Zahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Altötting, Stand 3. November.

Bei den absoluten Zahlen führt inzwischen Burghausen klar und hat mit 101 Fällen außerdem jetzt auch eine dreistellige Zahl erreicht. In großem Abstand folgen - eng beieinander - Burgkirchen (64 Fälle), Garching (63) und Altötting (62). Vor allem in Burghausen, Burgkirchen und Töging fällt auf, dass sie ihre Anzahl der „aktiven“ Corona-Fälle innerhalb der letzten zwei Wochen mehr als verdoppelt haben. Anders dagegen beispielsweise die Nachbarstädte Neuötting und Altötting: Dort sinkt der Wert an Corona-Infizierten im Vergleich zur Vorwoche, genauso wie in Pleiskirchen, Reischach oder Erlbach.

Entwicklung der „aktiven“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Altötting.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 217 Todesfälle im Landkreis zu beklagen. 21 Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Altötting sind derzeit in einem Krankenhaus untergebracht, drei von ihnen müssen auf einer Intensivstation behandelt werden. Im Innklinikum wurde am Donnerstag ein weitgehendes Besuchsverbot erlassen. Seit Beginn der Pandemie infizierten sich 8109 Menschen aus dem Landkreis mit dem Coronavirus.

xe

Rubriklistenbild: © Pixabay Tassilo111

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