Ein Jahr und 6 Monate für den Todesfahrer

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Altötting - Ein Jahr und sechs Monate muss Christoph M. ins Gefängnis. Am 4. Juli 2009 hat er den 24-jährigen Robert M. aus Burghausen überfahren und dann versucht, die Tat zu vertuschen.

"Sowas kommt leider immer wieder vor. Es muss ein Zeichen gesetzt werden", so Richter Dieter Wüst nach der Verkündung des Urteils für den Burghauser Todesfahrer. Dass sich der 28-Jährige Christoph M. nach einer Discoparty betrunken ans Steuer gesetzt und einen Menschen getötet hat, könne nicht unbestraft bleiben. Zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis ist der Gerüstbauer verurteilt worden. Zusätzlich trägt er die Kosten des Verfahrerens sowie die der Nebenklägerin, in diesem Fall die Mutter des Opfers, Renate M.

Der Todesfahrer hatte auf eine Bewährungsstrafe gehofft. Diese kam laut dem Richter aber nicht in Frage. Ausschlaggebend sei die Tatsache gewesen, dass sich Christoph M. nach dem Unfall vom Tatort entfernt hat ohne dem Opfer zu helfen. Am nächsten Tag habe er außerdem alles dafür getan, um seine Tat zu vertuschen. "Das sind Fakten, die von schwerer Schuld gekennzeichnet sind", so Wüst.

Lesen Sie in Kürze einen ausführlichen Bericht der Gerichtsverhandlung.

Rubriklistenbild: © dpa

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