Themen aus dem Neuöttinger Stadtrat

Tempo 30 an der Simbacher Straße, neuer Kindergarten und Schulerweiterung

Neben der Erweiterung der Max-Fellermeier-Schule war auch eine Tempo-30-Zone vor der Schule Thema im Neuöttinger Stadtrat.
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Neben der Erweiterung der Max-Fellermeier-Schule war auch eine Tempo-30-Zone vor der Schule Thema im Neuöttinger Stadtrat.

Neuötting – In der Stadtratssitzung vom Donnerstag, 12. November, behandelte das Gremium die Frage einer Bürgerin bezüglich einer Geschwindigkeitsbegrenzung an der Simbacher Straße, die Planungen für einen neuen Kindergarten und die Erweiterung an der Max-Fellermeier-Schule.

Viele Themen, die besonders die Familien aus Neuötting interessieren, behandelte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Passend dazu gab es auch eine Anfrage in einer Bürgerfragestunde zu Beginn.


Tempo 30 auf der Simbacher Straße vor der Max-Fellermeier-Schule in Neuötting?

Laut Straßenverkehrsordnung könnte eine Tempo-30-Zone vor Schulen und Kindergärten an Hauptverkehrsstraßen ohne große bürokratische Hürden umgesetzt werden, da Kinder geschützt werden müssen. Es müssen seit Ende 2016 keine Unfallschwerpunkte mehr vorliegen. Eine zweifache Mutter wollte daher wissen, warum es vier Jahre später immer noch keine Geschwindigkeitsbegrenzung vor der Max-Fellermeier-Schule gebe.


Man habe das Thema schon öfters diskutiert, so Bürgermeister Peter Haugeneder. Im Dezmeber werden hierfür nochmal Verkehrsmessungen durchgeführt. „Leider ist es laut den Richtlinien etwas umfangreicher. Wir sollen in einer Einzelabwägung auch nach objektiven Gesichtspunkten untersuchen. Da sind wir gerade dabei“, so Haugeneder. Im Frühjahr werde das Thema weiter bearbeitet.

Umfrage

Neuer Kindergarten und Erweiterung Max-Fellermeier-Schule

Im Zuge der örtlichen Bedarfsplanung für die Kindertagesbetreuung herrschte bei allen Mitgliedern Einigkeit, dass möglichst bald neue Plätze geschaffen werden müssten. „Nächstes Jahr müssen wir uns ganz konsequent um die Umsetzung eines neuen Kindergartens widmen“, so Jürgen Gastel (SPD).

Beim Betrachten der Zahlen herrsche für Klaus Angermaier (CSU) „höchste Zeit, dass man in die Planung und Umsetzung geht“. Beim Kindergarten mit rund 300 Plätzen zeige sich, dass die Stadt bereits am Anschlag fährt. Kritischer sei die Situation bei den Krippenplätzen. Dort habe die Stadt 52 Plätze und einen Bedarf von 64. „Da fehlt eine komplette Gruppe“, so Angermaier.

Für Martin Ober (Grünen) sei es Zeit in die Spur zu kommen. Er rechne mit mindestens drei Jahren, ehe ein neuer Kindergarten fertig ist. Mit den vorgelegten Zahlen und diesem Zeithorizont würde ihm schlecht werden. Dabei erwähnte Ober auch nochmal einen Waldkindergarten als Anregung, der vielleicht baulich einfacher und schneller umgesetzt werden könnte.

Etwas weiter ist die Stadt bei der Erweiterung der Max-Fellermeier-Schule. Aber auch dort müssten die nächsten Schritte angegangen werden. Dort soll bis zur nächsten Sitzung mögliche Planungsbüros gesucht werden.

jz

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