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Vierfache Mutter aus Teising freut sich über Geschenk einer Leserin

Drillingsmama über Corona-Lockdown: „Das war schon heftig“

 „Jetzt geht es wieder aufwärts“, so Mutter Jasmin. Der Corona-Lockdown machte der Familie zu schaffen.
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Der Corona-Lockdown machte der Familie aus Teising zu schaffen. „Jetzt geht es aber wieder aufwärts“, so Mutter Jasmin.

Seit gut einem Jahr halten die Drillinge Paul, Leon und Luca ihre Mutter Jasmin auf Trab. Nach unserer ersten Berichterstattung im Herbst schickte uns eine Leserin ein Geschenk für die insgesamt vier Kinder. Coronabedingt fand die Übergabe erst jetzt statt und innsalzach24.de hat der Familie aus Teising erneut einen Besuch abgestattet.

Teising – Vier Handtücher mit den Namen der Kinder bestickt schickte uns eine Leserin für die junge Familie. „Eine kleine Aufmerksamkeit“, stand in einem Brief, den wir der Mutter samt den Geschenken überreicht haben. „Das ist echt eine tolle Geste. Genug Handtücher kann man bei so vielen Kindern sowieso nie haben“, freut sich Mutter Jasmin gegenüber innsalzach24.de.

Corona macht der Familie zu schaffen: „Dachte, es geht nicht mehr“

Im Oktober vorherigen Jahres erzählte Jasmin von ihren ersten Erfahrungen als Drillingsmama. „Im ersten Moment war es ein Schock“, so die vierfache Mutter über den Moment, als sie erfahren hat, dass es Drillinge sind. Doch je länger die Schwangerschaft dauerte, desto größer war die Vorfreude. Seit unserem letzten Besuch hat sich auch einiges getan – besonders Corona und der Lockdown machte der Familie das Leben teilweise richtig zu schaffen.

Das war schon heftig. Da gab es auch einen Punkt, an dem ich gedacht habe, es geht nicht mehr“, erinnert sich Jasmin beispielsweise an das Homeschooling für ihre älteste Tochter Alina, die die dritte Klasse besucht. Sie habe ein Mal bei der Schule nachgefragt, ob eine Notbetreuung möglich wäre, aber der Schulleitung waren dabei die Hände gebunden – auch wenn diese wusste, wie schwierig sich die Situation mit Drillingen gestaltet.

Hinzu kam ein wöchentlicher Termin der Drillinge bei einem Physiotherapeuten. Da die drei Kinder zu früh auf die Welt gekommen sind, wurden regelmäßig die Bewegungsabläufe sowie die Entwicklung beobachtet. Wegen Corona fand dies dann auch teilweise per Videocall statt. „Aber da haben wir uns durchgeboxt. Irgendwie ist es gegangen, aber es war nicht ohne“, so die vierfache Mutter. Ohne die Hilfe von Freunden, Nachbarn und dem Familienpflegewerk wäre das aber nicht zu stemmen gewesen. „Das ist schon toll“, freut sich Jasmin.

„Volle Power“ ab 6 Uhr Morgens

Seit Oktober ist auch deutlich mehr Action im Hause. „Wenn ich sie früher hingelegt habe, sind sie da auch geblieben und haben geschaut. Jetzt sind sie sofort unterwegs“, schildert Jasmin die Unterschiede. Es werde nicht mehr lang dauern bis sie laufen können. Der Lockdown war insgesamt keine leichte Zeit, aber in die Zukunft blickt die vierfache Mutter optimistisch. „Jetzt geht es wieder aufwärts“, so Jasmin. Zuletzt konnte auch endlich die Taufe der Drillinge stattfinden, nachdem es Corona nicht früher zugelassen hatte.

„An sich sind sie aber schon brav. Da wird mir oft von Freunden und Bekannten bestätigt“, so die Teisingerin. Auch die Nächte sind überwiegend gut. „Paul schläft durch, Leon und Luca wachen auch nur hin und wieder auf, aber das ist alles nicht dramatisch – eher ein Traum“, so die Drillingsmama. Aber den Schlaf benötigt die Mutter auch, denn zwischen 6 Uhr Morgens bis 21 Uhr Abends geben die Kleinen „volle Power“.

Geburtstag, Krippe und neues Zuhause

Am 8. Juli steigt dann das große Fest. Dann feiern die Drillinge ihren ersten Geburtstag. Freunde haben bereits eine dreistöckige Geburtstagstorte angekündigt. Eines ist in der Zeit jedoch gleich geblieben: die neugierigen Blicke. „Sind das Drillinge? Das werde ich schon oft gefragt, Ich finde das immer so toll“, beschreibt Jasmin, welche Begeisterung ihre Kinder bei Fremden auslösen.

Im September geht es für Paul, Leon und Luca in die örtliche Krippe. Im Januar will die Tagesmutter dann auch wieder arbeiten. „Darauf freue ich mich auch schon wieder“, so Jasmin. Jedoch mache sie dies noch vom geplanten Hausbau abhängig. Nach langer Suche hätten sie auch endlich ein Grundstück in Teising gefunden. Denn im jetzigen Mietshaus ist bald kein Platz mehr für die ganze Familie.

„Bislang haben wir alles super gemeistert“, freut sich Jasmin. Doch aus ihrer Sicht gab es auch einen großen Nachteil: „Irgendwie hat man die Babyzeit gar nicht richtig genießen können. Es ging alles so schnell und plötzlich sind sie ein Jahr alt.“ Rückblickend sei die Zeit wie im Flug vergangen. Vermutlich werden auch die nächsten Jahre sehr schnell vergehen. Denn mit Paul, Leon Luca und Alina wird es mit Sicherheit auch in Zukunft nicht langweilig.

jz

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