TechnoSan: Klage gegen Betriebsschließung

+
In der Kiesgrube Freudlsperger in Mühldorf darf nur schwach belastetes Material gelagert werden. Die Neuöttinger Firma "TechnoSan" hat dagegen verstoßen und vermutlich mit falschen Analysewerten stärker konatminiertes Erdreich abgelagert. Das Grundwasser ist nach übereinstimmender Auskunft von Freudlsperger und dem Landratsamt Mühldorf nicht gefährdet.

Neuötting - TechnoSan hat nun beim Verwaltungsgericht München Klage gegen den Widerruf der immissionsschutzrechtlichen Betriebserlaubnis durch das Landratsamt eingereicht.

Lesen Sie auch:

Das Landratsamt macht TechnoSan dicht

TechnoSan: Grundwasser nicht gefährdet

Wie von innsalzach24 berichtet, steht die Firma unter Verdacht tausende Tonnen Teer-Bruchmaterial in der Freudlsperger-Kiesgrube an der Mühldorfer Nordtangente gelagert zu haben. Dieses Bruchmaterial soll stärker mit Krebs erregenden Stoffen belastet sein, als von der Firma angegeben und in der Grube erlaubt.

Eine Lagerung in einer besser abgesicherten Deponie hätte jedoch höhere Kosten für das Unternehmen bedeutet. Laut pnp.de sprach Polizeisprecher Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd von "viel Geld". Daher wird gegen die Geschäftsführung von TechnoSan auch wegen Betrugs ermittelt.

Auf Nachfrage bestätigte nun Bettina Clos, Pressesprecherin des Verwaltungsgerichts München, laut pnp.de, dass die Firma eine Klage "gegen einen immissionsschutzrechtlichen Bescheid" eingereicht habe. habe.

red

Zurück zur Übersicht: Region Alt-/Neuötting

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser