„Sterben gehört zum Leben“

Garching/Alz - Im Garchinger Museum am Rathaus läuft die Sonderausstellung „Sterben gehört zum Leben“, die Andachts-und Sterbebilder zeigt. Das älteste Stück stammt von 1493.

„Sterben gehört zum Leben“ präsentiert eine Sammlung von Andachts- und Sterbebildern. Ca. 800 Objekte finden sich dort, die hauptsächlich Leihgaben des Heimatbundes sind. Ein Holzschnitt von 1493 ist das älteste Stück.

„Bei den Andachtsbildern mit christlichen Motiven handelt es sich um Gebrauchsdrucke, die seit dem 15. Jahrhundert in verschiedenen Drucktechniken verbreitet wurden. Die ältesten Sterbebildchen erschienen Mitte des 18. Jahrhunderts in Holland.“ So heißt es im Alt- Neuöttinger Anzeiger.

Die ausgestellten Sterbebilder stammen von 1820 bis zur heutigen Zeit.

Es finden sich auch Soldatenbilder von den Garchinger Gefallenen beider Weltkriege.

Interessant ist die Herstellungstechnik der Bildchen, die sich im Lauf der Jahre verändert hat und von Holzschnitt bis zu Hochdrucktechnik in der Ausstellung gezeigt wird.

Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat ist das Museum von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt für die Sonderausstellung ist frei.

Rubriklistenbild: © dpa

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