Keltenhalle: Neueröffnung für 2011 geplant

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Burgkirchen - Der Erbpachtvertrag ist unterschrieben, der symbolische Schlüssel übergeben – Seit 15.9.2010 gehört die Keltenhalle Burgkirchen auf 49 Jahre dem Burghauser Konzertveranstalter Stefan Löwen.

Bereits im zweiten Quartal 2011 soll die ehemalige Eishalle als Sport- und Kulturarena mit einem breiten Nutzungsspektrum neu eröffnet werden.

Es war die einzige Möglichkeit die Keltenhalle in Burgkirchen am Leben zu halten: Aufgrund des defizitären Betriebs der Halle und der finanziellen Situation der Gemeinde hat sich der Gemeinderat der Stadt Burgkirchen dazu entschieden die Keltenhalle an einen privaten Investor zu übergeben. In Stefan Löwen hat Burgkirchen einen erfahrenen Konzertveranstalter als Partner gefunden, der die Keltenhalle zu einer multifunktionalen Sport- und Kulturarena umbauen wird.


Stefan Löwen hat die Möglichkeiten, die in der Eishalle stecken bereits frühzeitig erkannt und darauf hingewiesen, dass sich in Burgkirchen mit geringem Investitionsvolumen eine Sport- und Kulturarena realisieren lässt, die als Neubau locker 40 Millionen Euro oder mehr kosten würde. „Mit der umgebauten Keltenhalle erschließen wir einen weißen Fleck auf der Landkarte der mittelgroßen Veranstaltungshallen“, erklärt Stefan Löwen. „Unsere Halle wird eine Maximalkapazität von 2.800 Sitz- und 5.700 Stehplätzen haben“, so der Geschäftsführer der Löwen Betriebs- und Beteiligungs GmbH weiter. Vergleichbare Hallen gibt es nicht im näheren Umkreis, erst Passau, München, Landshut und Salzburg können mit ähnlichen Kapazitäten aufwarten.


Dass das Konzept Sport- und Kulturarena Keltenhalle aufgeht, zeigen die zahlreichen Anfragen, die bereits in der Planungsphase eingehen. „Fast täglich erhalte ich Buchungsanfragen von großen Konzert- oder Messeveranstaltern“, so Löwen. Dabei ist dem 30-jährigen Unternehmer eines besonders wichtig: „Der Sport in der Keltenhalle bleibt natürlich erhalten!“. Durch den Einsatz eines besonderen Kunststoffbodens ist das Schlittschuhlaufen und Eishockey spielen weiterhin fast ohne Abstriche möglich.


Zum Konzept der Halle gehört auch die Wiederbelebung der Gastronomie. Das halleneigene Restaurant soll nicht nur der Versorgung bei Veranstaltungen dienen, sondern im Tagesbetrieb das Konzept der Halle ergänzen. „Die Sport- und Kulturarena Keltenhalle wird mit unserem Konzept ein beliebter Treffpunkt für alle Bürger der Region werden“, zeigt sich Stefan Löwen überzeugt.

Stefan Hensel

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