Unfall ohne Führerschein: Zwei Tote

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Simbach am Inn - Ein 19-Jähriger und eine 32-Jährige sind am Sonntagmorgen bei einem schweren Unfall bei Simbach am Inn ums Leben gekommen. Fünf weitere Personen zwischen 14 und 49 Jahren wurden teils schwerst verletzt.

Bei Simbach am Inn (Landkreis Rottal-Inn) kam am Sonntagmorgen ein Campingbus vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der 19 Jahre alte Fahrer wurde eingeklemmt, die weiteren sechs Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert. Der Fahrer und eine 32 Jahre alte Frau starben noch an der Unfallstelle.

Ein 46 Jahre alter Mann und vier Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren wurden mit schwersten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ihr Zustand sei kritisch, berichtete die Polizei. Alle sieben Insassen stammen aus Österreich. Sie waren auf dem Heimweg von einer Zeltparty im Raum Rottal-Inn. Der Kleinbus sei “regelrecht an einem Baum zerschellt“, hieß es.

Den Ermittlungen zufolge war der Fahrer in einer auf 60 Kilometer in der Stunde beschränkten leichten Linkskurve auf das Bankett geraten. Anschließend übersteuerte er das Fahrzeug. Dadurch geriet er ins Schleudern und prallte mit dem Dach gegen eine zwei Meter von der Straße entfernt stehenden Baum. Der zum Campingfahrzeug umgebaute Kleinbus verfügte ersten Erkenntnissen nur über zwei Sicherheitsgurte.

Der 19-Jährige Fahrer besaß keinen Führerschein.

Horror-Unfall bei Simbach

Bei dem Unfall wurden vom Rettungsdienst zwei Rettungshubschrauber, je einer aus Suben und einer aus Regensburg, sechs Rettungswagen (zwei aus Simbach/Inn, zwei aus Pfarrkirchen, einer aus Triftern und einer aus Rotthalmünster) eingesetzt.

Zur Unterstützung war noch ein Krankentransportwagen aus Simbach/ Inn am Einsatz. Den Einsatz leiteten zwei Einsatzleiter vom Rettungsdienst. Insgesamt waren sechs Notärzte, einer davon aus dem benachbarten Braunau vom ÖRK vor Ort, um mit 21 Rettungsassistenten die Unfallopfer zu versorgen und in die Umliegenden Krankenhäuser zu transportieren.

Im einzelnen waren dies das KHS Braunau, KHS Rotthalmünster, KHS Eggenfelden, KHS Altötting, Klinikum Passau und Klinikum Deggendorf. Die Kliniken wurden mit dem Rettunghubschrauber angeflogen. Das Krisen Interventions-Team vom BRK Rottal-Inn war ebenfalls zum Betreuen der Anwohner und Unfallzeugen vor Ort.

Insgesamt waren vom Rettungsdienst 31 Einsatzkräfte eingesetzt. Es wurden insgesamt sechs Verletzte (vier schwer Verletzte, zwei leicht Verletzte) und eine Unfallzeugin(Schock) versorgt. sieben Personen wurden von den Retungskräften in die Krankenhäuser gebracht.

dpa/red

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Rubriklistenbild: © fib/GS

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