Sehr gute Sicherheitslage im Landkreis Altötting

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Landkreis - Den niedrigsten Stand seit 15 Jahren hat die Kriminalstatistik für den Landkreis Altötting nach einem erneuten Rückgang im Jahr 2010 erreicht.

Die Sicherheitslage im Landkreis Altötting für das Jahr 2010 bezeichnet die Polizei als insgesamt sehr gut. In nahezu allen wesentlichen Deliktsbereichen gingen die Straftaten zurück. Die Aufklärungsquote konnte gesteigert werden.

Im Landkreis Altötting wurden 2010 insgesamt 4.656 Straftaten erfasst. Das waren 152 weniger als im Vorjahr (-3,4%).

3.043 Fälle wurden 2010 aufgeklärt. Die Aufklärungsquote betrug damit 65,4 % Das bedeutet eine Steigerung um 4,6 % zum Vorjahr.

Im Einzelnen sind für das vergangene Jahr 128 Gewaltdelikte (+1,6%), 942 Straßenkriminalitätsdelikte (-15,3%), 53 Sexualdeikte (-18,5%), 1502 Diebstahlsdelikte (-12,0%), 872 Vermögens- und Fälschungsdelikte (+19,0%, mitursächlich ist der gestiegene Anteil der Straftaten rund um die sogenannten „Neuen Medien“ (z.B. Internetbetrug). So hatte bereits jedes 6. Betrugsdelikt einen Bezug zum Internet) und 249 Rauschgiftdelikte (+20,9%) verzeichnet. Wie im Jahr zuvor waren 2010 drei Rauschgifttodesopfer zu beklagen. Die 32- und 42- jährigen Männer und die 31-jährige Frau aus dem Landkreis waren als Langzeitkonsumenten bekannt.

Verkehrsunfallbilanz 2010

Im Bereich der Unfallentwicklung war insgesamt ein Anstieg der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle zu verzeichnen. Erfreulicherweise sank dagegen die Verletztenzahl und die Opferzahl bei den Verkehrstoten hat sich sogar mehr als halbiert.

Im Jahr 2010 wurden auf 1612 Straßenkilometern und sonstigen öffentlichen Verkehrsflächen im Landkreis Altötting 2872 Verkehrsunfälle und damit 293 oder 11,4 % mehr als im Vorjahr registriert. Von 622 auf 592 zurückgegangen (-4,8%) ist dagegen die Verletztenzahl. Die Zahl der Todesopfer sank deutlich von 18 im Vorjahr auf 8 Verkehrstote 2010 (-55,6%).

Die meisten Unfälle passierten beim Abbiegen, Wenden, Ein- und Ausfahren mit 21,4 %. Bei 614 Unfällen (+5,1%) wurden dabei 74 Personen verletzt. Durch unzureichenden Sicherheitsabstand kam es zu 226 Unfällen (+9,1%). 87 Personen wurden dadurch verletzt. Im Vergleich der Unfallursachen hat die „nicht angepasste Geschwindigkeit“ mit 12,0 % oder 343 Unfällen (+3,6%) nicht den höchsten Anteil an den Gesamtunfällen. Jedoch hat diese Ursache mit 159 Verletzten und vier Toten die massivsten Auswirkungen auf die Opfer zur Folge.

Mit 7,4 % von der Gesamtunfallzahl wurden bei 213 Unfällen durch Vorfahrtsverletzungen (-0,5%) 167 Menschen verletzt. In 58 Fällen (-9,4%) war Überholen der Auslöser für einen Unfall. 33 Menschen wurden dadurch verletzt. 38 mal (-33,3%) kam es zu Unfällen, weil Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluss standen. Verletzt wurden hierbei 25 Personen. Nachdem im Jahr zuvor acht Menschen bei Alkoholunfällen starben, gab es 2010 keine Todesopfer.

Der gesamte Sicherheitsbericht 2010 für den Landkreis Altötting wird auf der Internet-Startseite des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd unter www.polizei.bayern.de/oberbayern zur Verfügung gestellt.

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