Lehrstelle im Internet finden

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Das Team um das regionale Lehrstellenportal: Giulio Giulianelli von ediPost, Andrea Battinger (Ansprechpartnerin für den Landkreis Altötting), Wolfgang Hollinger (Bundeslandbeauftragter) und Andreas Schubert.

Burgkirchen - Eine Lehrstelle finden ohne hunderte Bewerbungen schreiben zu müssen - das ist die Idee, die hinter dem neuen regionalen Lehrstellenportal steckt. 

"Wie kann man die Kontaktaufnahme zwischen Schülern und Betrieben vereinfachen?" Vor knapp einem Jahr stellte sich Andreas Schubert diese Frage und beantwortete sie sich selbst mit einer Idee: ein regionales Lehrstellenportal, über das die beiden Parteien einfach und schnell zueinander finden können. Diese Idee hat Schubert in die Tat umgesetzt und präsentierte am Montag stolz das Ergebnis in der Burgkirchener Hauptschule.

Für Schüler ist die Anmeldung auf www.lehrstellenportal.com kostenlos. Betriebe zahlen einmalig 70 Euro für ihre Registrierung und jeweils 30 Euro pro Angebot, das sie einstellen. Das sei billiger, als der herkömmliche Bewerbungsweg. "So sparen sich Schüler und Betriebe die Post-Kosten für die Bewerbungsmappen", sagte Schubert. 

Nachdem die Schulabgänger ihre persönlichen Daten in das Anmeldeformular eingetragen haben, erhalten sie einen Zugang über den sie die Betriebe anschreiben oder selbst angeschrieben werden können. In der Entwicklungsphase des Portals sei laut Schubert immer wieder die Frage nach der Datensicherheit aufgekommen. "Ich habe selbst drei Kinder, es war mir daher wichtig, dass das Portal absolut sicher ist." Die Betriebe würden nur den Nickname des jeweiligen Schülers sehen und aus welchem Landkreis er kommt. Erst wenn der Schüler zustimmt, könnten die persönlichen Daten eingesehen werden. Als Partner hat Schubert auch "ediPost" mit ins Boot geholt. Der Anbieter für rechtssichere Adressen unterstützt den Unternehmer, indem jeder Schüler eine rechtssichere E-Mail-Adresse kostenlos erhält.

"Es ist wichtig, dass beide Parteien mitmachen", so Schubert. Er habe sich bewusst dagegen entschieden, große Betriebe wie "Wacker" oder "OMV" mitaufzunehmen, um den mittelständischen Unternehmen eine Chance zu geben.

Bei der Präsentation in Burgkirchen kamen viele Fragen auf, die noch geklärt werden müssen. Wie das Portal am besten aktuell gehalten werden könne bewegte zum Beispiel einige der Zuhörer. "Daran müssen wir noch arbeiten", meinte Schubert. Wichtig sei jetzt, dass beide Parteien mitmachen, damit der Grundstein für das Portal gelegt sei.

www.lehrstellenportal.com ist ab sofort verfügbar. Nach dem Start im Landkreis Altötting sollen noch weitere Landkreise folgen.

Anette Mrugala

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