"Stellwerk bedeutet erhebliche Kapazitätssteigerung!"

Kastl - Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat das elektronische Stellwerk am Bahnhof Kastl mit einem symbolischen Knopfdruck in Betrieb genommen.

Die Südostbayernbahn (SOB) hat mit der Fertigstellung des elektronischen Stellwerks (ESTW) in Kastl die umfangreichen Baumaßnahmen zur Modernisierung der Strecke Mühldorf - Burghausen abgeschlossen. Sie ist Bestandteil des "Masterplan Schiene Chemiedreieck Bayern“"und wurde mit rund 21 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen des Bundes finanziert. Weitere 1,8 Mio. Euro haben die Industriebetriebe des Chemiedreiecks beigesteuert.

Inbetriebnahme Stellwerk Kastl

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat im Beisein von Landrat Erwin Schneider, Bürgermeistern der an der Strecke liegenden Kommunen, Vertretern der ansässigen Industrie sowie dem DB-Konzernbevollmächtigten für den Freistaat Bayern Klaus-Dieter Josel, mit einem Knopfdruck das elektronische Stellwerk in Kastl symbolisch in Betrieb genommen.

Die neue Technik ermöglicht kürzere Fahrzeiten für die Regionalzüge und mehr Gütertransporte für das Bayerische Chemiedreieck. In nur 18 Monaten Bauzeit wurde der Streckenabschnitt Altötting-Burghausen auf die elektronische Signaltechnik umgerüstet sowie neue Stellwerksgebäude in Kastl, Pirach und Burghausen errichtet. Somit kann die Steuerung des Zugverkehrs vom Zentralstellwerk in Mühldorf aus erfolgen. Mehrere Bahnübergänge wurden mit einer neuen technischen Sicherung ausgestattet, die das Sicherheitsniveau im risikobehafteten Kreuzungsbereich Straße/Schiene deutlich anhebt. Die Bahnhöfe Kastl und Altötting erhielten neue, barrierefreie Mittelbahnsteige und der Haltepunkt Gendorf wurde modernisiert.

Durch beispielhafte Zusammenarbeit der SOB mit der Gemeinde Kastl erscheint der Bahnhof Kastl ab Ostern im neuen Glanz. Der neue Park&Ride-Platz, die Wetterschutz- und die Fahrradabstellanlage bilden nun eine komfortable Schnittstelle zwischen Pkw, Fahrrad und Zug.

Pressemeldung Deutsche Bahn

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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