Pilgerzug aus Regensburg vier Kilometer lang

Altötting - An die 9.000 Pilger der Regensburger Fußwallfahrt trafen am Wochenende auf dem Kapellplatz in Altötting ein.

Die Altöttinger Musikkapelle und Ministranten gingen voran und führten die Pilger zur Gnadenkapelle, wo Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, Kapelladminstrator Ludwig Limbrunner und Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer sie empfingen. Weil es die 180. Fußwallfahrt von Regensburg nach Altötting war, legten die Pilger 180 Rosen vor dem Gnadenbild nieder. In der Basilika feierten sie anschließend die Pilgermesse. 

„Gut 4.000 Personen hatten sich am Donnerstag in Regensburg auf die 111 Kilometer lange Strecke gemacht, unterwegs schlossen sich von Station zu Station immer mehr Pilger an.“ So schreibt der Alt-Neuöttinger Anzeiger. Letztendlich kamen geschätzte 9.000 Wallfahrer.

Pilgerführer Bernhard Meiler merkt an, dass es in diesem Jahr auf jeden Fall mehr Pilger als im letzten gewesen seien. 

Die Wallfahrt erfordere viel Vorbereitung und Organsisation. „Begleitet wurden die Pilger auf ihrem Weg beispielsweise von 30 Ordnern, vier ehrenamtlichen Notärzten, 48 BRK-Helfern, 17 Rotkreuzfahrzeugen, 60 Begleitwagen - und zwei großen WC-Wagen. Für die Gebetsdurchsagen werden im Zug 40 Doppellautsprecher mitgeführt“, berichtet der Anzeiger. 

Rubriklistenbild: © Foto: dpa

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