„Wir freuen uns auf das Papamobil“

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Das Mercedes G230-Papamobil kommt im Mai nach Marktl

Marktl – Das Papamobil kommt nach Marktl und sorgt für Diskussionsstoff im Papstgeburtsort. Sollen sich die Besucher des Frühjahrmarktes im Papstauto fotografieren lassen können?

Ein besonderes Auto wird der Gewerbeverein Marktl zum traditionellen Frühjahrmarkt nach Marktl holen: Das Papamobil kommt im Rahmen einer Autoshow in den Papstgeburtsort. Aber wie geht man damit um? Marktl diskutiert wieder seine Rolle als „Papst-Ort“, das Schlagwort „Vermarktelung“ taucht wieder auf. Besonders die Idee, dass sich die Besucher einmal hautnah das „Papst-Feeling“ erleben und sich im Papamobil fotografieren lassen können, ist umstritten.

„Wir sind stolz darauf, dass wir der Geburtsort des Papstes sind und versuchen Marktl für Gäste attraktiv zu machen“, meint Josef Frész vom Gewerbeverein Marktl. Die Diskussion um das Papamobil sieht er nicht tragisch: „Es gibt keinen großen Streit, wir haben uns alle etwas über die emotionale Berichterstattung gewundert.“

Der Marktler Bürgermeister Hubert Gschwendtner wünscht sich einen „sensiblen und vorsichtigen“ Umgang mit dem Papamobil, der Foto-Idee steht er negativ gegenüber. „An sich ist es aber eine schöne und positive Sache, dass das Papamobil zu uns kommt“, so der Bürgermeister auf Anfrage von innsalzach24.

Frész zeigt Verständnis für die „Vermarktelungs-Sorgen“ von Bürgermeister Gschwendtner und glaubt, dass alle offenen Fragen einvernehmlich geklärt werden können. “Wir freuen uns alle auf das Papamobil, es gibt nur Unterschiede, was wir damit machen, wenn es da ist.“ Ob man sich im Papamobil fotografieren lassen kann, müsse auch noch mit Daimler-Benz geklärt werden. „Auf jeden Fall kann man aus nächster Nähe reinschauen“ verspricht Josef Frész im innsalzach24-Interview.

Zurück zur Übersicht: Region Alt-/Neuötting

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser